Rotes Kreuz und Polizei im Großeinsatz beim Frequency

Mathias FischerMathias Fischer
Drohne mit Kamera über Festivalgelände mit 140.000 Besuchern, 130 Einsatzkräften, Bühne, Polizei und Autos
© Mit KI (Gemini) generiert

Bis zu 130 Mitarbeiter des Roten Kreuz werden beim Frequency-Festival im Einsatz sein. Die Polizei setzt unter anderem auf Drohnenteams zur Überwachung, so der ORF.

Bis zu 130 Helfer des Roten Kreuz werden beim diesjährigen Frequency-Festival im Einsatz stehen. Das Team umfasst Sanitäter, Notärzte sowie Stabspersonal für die Verpflegung der eigenen Kräfte, wie Sebastian Frank, Bezirksstellengeschäftsführer vom Roten Kreuz St. Pölten, erklärt.

Auf dem Festivalgelände kommt es üblicherweise vor allem zu kleineren Verletzungen wie Abschürfungen oder Schnittverletzungen. In den vergangenen Jahren wurden auch Festivalbesucher versorgt, die zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen oder zu viel Sonne abbekommen hatten.

Über 1.400 Behandlungen im Vorjahr

Je nach Wetterlage könnten auch Insektenstiche problematisch werden, so Frank. Im vergangenen Jahr sei es vergleichsweise ruhig verlaufen: Das Rote Kreuz behandelte 1.468 Festivalbesucher, 47 Personen mussten ins Spital gebracht werden.

Die Polizei wird durchgehend mit einem an die Lage angepassten Kräfteaufgebot vor Ort präsent sein, um die Sicherheit zu gewährleisten, sagt Polizeisprecher Johann Baumschlager. Die genaue Anzahl der eingesetzten Beamten nennt er aus einsatztaktischen Gründen nicht.

Drohnen liefern Lagebilder aus der Luft

Drohnenteams werden die Einsatzkräfte am Boden aus der Luft unterstützen. Sie sollen die Beamten koordinieren und rasch aktuelle Lagebilder bereitstellen. Die Kontrollen konzentrieren sich auf die Aufrechterhaltung der Sicherheit am Veranstaltungsgelände, einen reibungslosen Verkehrsfluss bei An- und Abreise sowie umfassende Verkehrskontrollen, so Baumschlager.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Drogen. Die Fahrtauglichkeit im Straßenverkehr werde konsequent kontrolliert, ob Lenker unter Alkohol- oder Suchtmitteleinfluss stehen, erklärt Baumschlager. Dabei kommen auch Speichelvortests zum Einsatz, die eine Überprüfung auf Suchtmittel direkt vor Ort ermöglichen.

Vorbereitung auf Unwetter und Evakuierung

Die Polizei sei auch auf mögliche Unwetter oder Evakuierungsszenarien vorbereitet. Diese würden in enger Abstimmung mit dem Veranstalter und den anderen Einsatzorganisationen besprochen. Im vergangenen Jahr seien die Besucher äußerst diszipliniert gewesen. Es habe unter 100 Straftaten gegeben, darunter Diebstähle, einige Körperverletzungen und mehrere Anzeigen wegen sexueller Belästigung.

Das Festival findet heuer von Donnerstag, 20. August, bis Samstag, 22. August, statt. Auf der Bühne stehen unter anderem die deutsche Rap-Rockband Kraftklub, die neuseeländische Sängerin Lorde und das US-amerikanische Duo Twenty One Pilots. Die Auslastung sei gut, sagt Veranstalter Harry Jenner. Man rechne mit rund 140.000 Besuchern. Einige Restkarten seien noch erhältlich.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3367274/

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