Sabine Payer beendet Karriere nach Olympia-Silber

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Kärntner Snowboarderin Sabine Payer hört nach 16 Weltcup-Saisonen auf. Die 33-Jährige holte heuer in Livigno Silber im Parallelriesentorlauf und beendet ihre Laufbahn als Österreichs erfolgreichste Alpinboarderin.

Sabine Payer zieht nach 16 Jahren im Weltcup einen Schlussstrich unter ihre aktive Laufbahn. Die 33-jährige Kärntnerin ist die erfolgreichste österreichische Alpinboarderin der Geschichte. Zu ihrer Bilanz zählen 13 Weltcup-Einzelsiege, zwei kleine Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen. Den Höhepunkt setzte sie heuer mit dem zweiten Platz im Parallelriesentorlauf von Livigno bei den Olympischen Spielen.

„Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an“, erklärte Payer laut Verbandsaussendung. Die Olympischen Spiele mit der Silbermedaille seien ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit gewesen, in der sie viel habe erleben dürfen.

Nur einmal bei Olympia dabei

Für Payer waren die Spiele heuer die einzige olympische Teilnahme. 2018 musste sie wegen einer schweren Verletzung passen – sie hatte sich einen Wadenbeinbruch und einen Syndesmosebandriss zugezogen. 2022 verhinderte ein positives Corona-Testergebnis den Start. „Es war nicht immer einfach, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden – das hat viel Energie gekostet“, sagte die Athletin. Der Sport habe ihr aber auch sehr viel zurückgegeben. Besonders denke sie an die Heimrennen auf der Simonhöhe, wo sie vier Weltcupsiege feiern durfte.

Nachwuchsarbeit geplant

Payer, die mit dem ebenfalls erfolgreichen Snowboarder Alexander Payer verheiratet ist, will sich künftig in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm bleibt. 2030 wird es zudem mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben. Das sei für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation, meinte die Kärntnerin.

Quelle: APA

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