Sängerknaben und armenischer Chor füllen Alten Dom

Mona HopfingerMona Hopfinger
Chor mit Kindern und Erwachsenen in historischer Kirche in Wien, Österreich.
© dioezese-linz.at

Beim Benefizkonzert „Voice Art“ am 22. Oktober traten die St. Florianer Sängerknaben und die Little Singers of Armenia gemeinsam auf. Der Erlös kommt dem Mariendom zugute.

Der Alte Dom war bis auf den letzten Platz besetzt, als am 22. Oktober zwei renommierte Kinder- und Jugendchöre für einen guten Zweck sangen. Die St. Florianer Sängerknaben und die Little Singers of Armenia gestalteten ein außergewöhnliches Programm, das österreichische Chorkultur mit armenischer Gesangstradition verband. Das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.

Der Reinerlös des Konzerts fließt an den Mariendom, eines der wichtigsten sakralen Bauwerke in Oberösterreich. Unter den Zuhörern befand sich auch Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer.

Tradition seit dem 11. Jahrhundert

Den ersten Teil des Abends bestritten die St. Florianer Sängerknaben. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1071 zurück, die Pflege der Kirchenmusik gehört seit Jahrhunderten zu den Kernaufgaben im Stift St. Florian. Auch Anton Bruckner war einst Teil dieser Tradition. Heute tritt der Chor weltweit auf.

Die Sängerknaben zeigten mit ihrem vielfältigen Repertoire die Bandbreite ihres Könnens. Als Abschluss ihres Auftritts erklang „Locus iste“ von Anton Bruckner – ein Werk über die Heiligkeit geweihter Orte, das eine musikalische Verbindung zwischen dem Stift St. Florian und dem Alten Dom in Linz schuf.

Armenisches Volkslied trifft europäische Klassik

Im Anschluss übernahmen die Little Singers of Armenia die Bühne. Der international angesehene Chor präsentierte ein Medley aus armenischem Volksliedgut und europäischen Klassikern. Die besondere Klangfarbe und die lebhafte Interpretation der jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten das Publikum.

Das Aufeinandertreffen der beiden Ensembles zeigte, wie Musik unterschiedliche Kulturen verbinden kann.

Gemeinsamer Auftritt als Höhepunkt

Den Abschluss bildeten beide Chöre gemeinsam. Mit einem Schubertlied und einem Loblied auf Jerewan, die rund 2.800 Jahre alte Hauptstadt Armeniens, spannten sie einen Bogen von europäischer Klassik zur armenischen Heimatkultur.

Das Publikum dankte mit langem Applaus und Standing Ovations. Auch die jungen Chormitglieder genossen sichtlich die Atmosphäre im ausverkauften Alten Dom und die herzliche Aufnahme.

Das Benefizkonzert „Voice Art“ wurde so zu einem Fest der Musik und der kulturellen Begegnung – verbunden mit der Unterstützung eines bedeutenden sakralen Bauwerks in Oberösterreich.

Quelle: https://www.dioezese-linz.at/institution/38501/aktuelles/article/331747.html

Worüber spricht Linz morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.