Salvatorschule: Schüler über Pater Jordan als Vorbild

Am Gedenktag von Johann Baptist Jordan haben Schülerinnen und Schüler der Salvatorschule Kaisermühlen erklärt, was sie an dem Ordensgründer beeindruckt. Die Kinder schätzen besonders seine Offenheit und Gleichbehandlung aller Menschen.
Am 8. September wird Johann Baptist Jordan gedacht, der von 1848 bis 1918 lebte und als Pater Franziskus Maria vom Kreuze bekannt wurde. Die VOSÖ-Bildungsgemeinschaften Salvator Kaisermühlen haben den Tag zum Anlass genommen, Schülerinnen und Schüler zu befragen, was ihnen an dem Ordensgründer wichtig ist.
Gleichwertigkeit und Weltoffenheit beeindrucken
Die Kinder nannten mehrere Aspekte, die sie an Jordans Leben beeindrucken. Besonders hervorgehoben wurde, dass für ihn alle Menschen gleich wertvoll waren. Auch seine Reisen in verschiedene Länder und die Erfüllung seiner Träume wurden genannt. Ein Schüler erwähnte zudem, dass Jordan beim Bau der Eisenbahn mitgeholfen habe.
Glaube als Quelle von Hoffnung und Motivation
Auf die Frage, ob Glaube und Gebet Menschen helfen können, antworteten die Schülerinnen und Schüler durchwegs positiv. Der Glaube gebe neue Hoffnung und das Gefühl, dass jemand in der Nähe sei, wenn man traurig ist. „Ja, weil wenn man betet, wird man motiviert“, sagte ein Kind. Ein anderes erklärte, sich durch den Glauben an Gott wohler zu fühlen.
Lehren für heute: Offenheit und Respekt
Was die Kinder von Pater Jordan lernen können, fassten sie in klaren Botschaften zusammen: Menschen unabhängig von Herkunft und Aussehen schätzen, offen durchs Leben gehen und nie zu alt sein, um seinen Weg zu gehen. Mehrfach wurde betont, immer den eigenen Träumen zu folgen.
Die Schülerinnen und Schüler stellten sich auch vor, was Jordan ihnen heute sagen würde. Die Antworten reichten von „Sei ehrlich und gehe offen durchs Leben“ über „Das Leben vergeht schnell, also tut Gutes im Leben“ bis zu „Lerne viele Sprachen und erkunde die Welt“. Ein Kind meinte, er würde raten, nicht den ganzen Tag vor dem Handy zu sein.
Vorbild durch Gleichbehandlung und Respekt
Als Vorbild sehen die Kinder Jordan vor allem wegen seiner Haltung zu anderen Menschen. Hervorgehoben wurde, dass er Frauen und Männer gleichbehandelt habe. Die Schülerinnen und Schüler betonten, dass jeder Mensch berechtigt sei, so zu leben, wie er möchte, dass alle Respekt verdienen und jeder Mensch etwas Besonderes sei.
Die Salvatorschule versteht Offenheit als Miteinander von Kindern aus allen Teilen der Erde mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen – eine Haltung, die sich an Pater Jordans Werten orientiert.
Quelle: https://www.ordensschulen.at/aktuelles/573-gedenktag-johann-baptist-jordan-8-september-2024
Worüber spricht St. Johann im Pongau?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.