Salzburg: 250 geförderte Wohnungen am Klosterpark geplant

Pia ProdingerPia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

SORAVIA und gswb entwickeln gemeinsam das Klosterparkareal in Salzburg. Auf rund 80 Prozent der Fläche sollen 250 bis 300 geförderte Wohnungen sowie Bildungseinrichtungen entstehen.

Die Immobiliengruppe SORAVIA und die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft gswb haben eine Vereinbarung für die Entwicklung des Klosterparkareals in Salzburg geschlossen. Das Projekt trägt den Namen „Palais St. Josef“ und sieht vor, dass etwa 80 Prozent der Fläche langfristig für gemeinnützigen Wohnbau genutzt werden.

Geplant ist der Bau von rund 250 bis 300 leistbaren Wohnungen. Zusätzlich sollen eine Volksschule, eine weitere Schule sowie ein Kindergarten errichtet werden. Das Areal zählt zu den letzten großen innerstädtischen Entwicklungsflächen der Stadt.

Mieten bei rund 12 Euro pro Quadratmeter

Das geplante Mietenniveau im geförderten Wohnbau wird bei etwa 12 Euro pro Quadratmeter liegen. Hans-Peter Weiss, COO von SORAVIA Real Estate, betont, dass mit dem Projekt die Basis geschaffen werde, damit eine der letzten großen innerstädtischen Entwicklungsflächen Salzburgs langfristig für leistbaren Wohnraum und öffentliche Infrastruktur genutzt werden könne. Gemeinsam mit der gswb entstehe ein Quartier, das den Bedürfnissen einer wachsenden Stadt gerecht werde.

Dr. Ferdinand Hochleitner, Geschäftsführer der gswb, hebt die Bedeutung der Flächensicherung hervor. Grundstücke in dieser Größenordnung und in einer derart attraktiven Lage seien in Salzburg eine absolute Seltenheit. Als gemeinnützige Wohnbaugesellschaft denke man in Generationen und habe den Auftrag, auch künftig leistbaren Wohnraum für die Menschen in Salzburg zu schaffen.

Historisches Palais wird revitalisiert

Rund 80 Prozent des Areals sind für gemeinnützigen Wohnbau sowie den Bau einer Volksschule und eines Kindergartens vorgesehen. Das Quartier vereint Wohnen, Bildung und öffentliche Infrastruktur an einem zentralen Standort.

Das historische Palais St. Josef bildet den zweiten Projektbaustein. Es wird unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz als freifinanziertes Wohnprojekt revitalisiert und ergänzt die Entwicklung des Gesamtareals.

Das Projekt befindet sich derzeit in einer fortgeschrittenen Planungs- und Konzeptionsphase. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 vorgesehen.

Quelle: OTS

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