Salzburg: 630 Einsatzkräfte üben im Oktober Ernstfall

Pia ProdingerPia Prodinger
Bergretter versorgen verletzte Person in den österreichischen Alpen auf einer Gebirgswiese.
© adnet.at

Im Oktober finden in Salzburg zwei große Katastrophenschutzübungen statt. Rund 630 Kräfte von Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen trainieren am 3. Oktober in Bad Hofgastein und am 10. Oktober in Adnet und Krispl.

Im Pongau und im Tennengau stehen im Oktober zwei umfangreiche Katastrophenschutzübungen auf dem Programm. Insgesamt nehmen rund 630 Kräfte von Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen, den Bezirkshauptmannschaften St. Johann im Pongau und Hallein sowie der Polizei teil.

Am Samstag, dem 3. Oktober, wird die Schlossalm in Bad Hofgastein zum simulierten Katastrophenort. Eine Woche später, am 10. Oktober, findet die TENT '26 (Tennengauer Einsatz Netzwerk Training) in Adnet und Krispl statt.

Mehrere Stunden Übungsbetrieb

An beiden Tagen werden Folgetonhörner, Blaulicht und zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz sein. Die Übungen dauern jeweils mehrere Stunden. Ziel ist die perfekte Abstimmung von Behörden und Einsatzorganisationen.

Markus Kurcz, Leiter des Katastrophenschutzes des Landes, betont die Bedeutung regelmäßiger und organisationsübergreifender Übungen. Sie seien essenziell, um Alarmierungen, Verständigungen, Abläufe sowie Kommunikationssysteme und Schnittstellenmanagement zu testen und zu perfektionieren. „Schon die Vorbereitungsarbeiten sind wertvoll und gleichsam halbe Miete, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein“, so Kurcz.

Ehrenamt als zentraler Eckpfeiler

Das ehrenamtliche Engagement spielt in der Salzburger Sicherheitsarchitektur eine besondere Rolle. „Das ist ein zentraler Eckpfeiler im Bundesland“, sagt Kurcz. Egal ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Roten Kreuz, der Berg-, Höhlen- oder Wasserrettung – die Bevölkerung könne sich auf die Profis und ihren Einsatz verlassen.

Das Land Salzburg stehe in engem Austausch mit den Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen. Im Krisenfall spielten zusätzlich die Polizei und das Österreichische Bundesheer mit ihren Kräften in den Regionen eine wichtige Rolle, so der Leiter des Katastrophenschutzes. Zu den konkreten Szenarien der beiden Übungen wird es noch gesonderte Informationen seitens des Landes geben.

Quelle: https://www.adnet.at/Zwei_grosse_Katastrophenschutzuebungen_stehen_im_Oktober_auf_dem_Programm

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