Salzburg AG errichtet Batterie-Stromspeicher

Das Energieunternehmen will beim Heizkraftwerk Nord sieben Batterie-Container installieren. Die Anlage soll 30 Megawattstunden speichern können, so der ORF.
Die Salzburg AG plant die Errichtung eines großen Batteriespeichers bei ihrem Heizkraftwerk Nord. In einem ersten Schritt sollen sieben Container mit Batterien aufgestellt werden. Die Speicherkapazität wird 30 Megawattstunden betragen – das reicht für den Tagesverbrauch von 8.000 bis 10.000 Haushalten. Wird das Vorhaben genehmigt, soll der Bau im Herbst beginnen.
Leistungsfähige Batteriespeicher gelten als Grundlage für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Photovoltaik und Windkraft können keine verlässliche Grundlast erzeugen – anders als herkömmliche Kraftwerke mit Wasser- oder Dampfturbinen.
Zweimaliges Laden pro Tag geplant
Der Speicher soll täglich ein bis zwei Mal befüllt und entleert werden. Siegfried Müllegger, Chef der Energietechnik bei der Salzburg AG, erklärt das Konzept: „Wir beladen den Speicher um die Mittagszeiten, wenn sehr viel Photovoltaik-Energie im Netz ist. Entladen wird dann am Abend.“ Eine zweite Ladung könne am frühen Morgen erfolgen, bevor der Verbrauch bei der Morgenspitze wieder ansteige.
Ausbau bei Photovoltaik-Anlagen
Weitere Speicherprojekte befinden sich in Planung. Sie sollen jeweils direkt neben bestehenden Kraftwerken entstehen, wo genug Platz und die nötige Netzinfrastruktur vorhanden sind. Die Salzburg AG habe mehrere größere PV-Anlagen errichtet, die nun mit solchen Speichern ergänzt werden sollen, so Müllegger.
Künftig würden deutlich mehr Batteriespeicher benötigt, da erneuerbare Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft stark wetterabhängig seien. Dies führe zu unberechenbaren Stromspitzen.
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