Salzburg gastiert bei Anderlecht in der Europa League

Am Donnerstag um 18.45 Uhr trifft Salzburg in Brüssel auf RSC Anderlecht. Mit vier Punkten im Gepäck wollen die Bullen den nächsten Schritt Richtung K.o.-Runde machen – gegen einen Gegner, der zuletzt wieder in Fahrt kam.
Die UEFA Europa League geht für die Salzburger in die entscheidende Phase. Nach dem 1:0 in Sofia und dem 2:2 in Celje steht das Gastspiel beim belgischen Rekordmeister an. Ziel ist es, den Vorsprung auf die Belgier zu wahren und sich für die K.o.-Runden in Position zu bringen.
Die jüngste Form stimmt optimistisch: Am Sonntag besiegten die Bullen Lustenau in der Meisterschaft mit 5:1 und tankten damit reichlich Selbstvertrauen. Die Offensive zeigte sich treffsicher und spielfreudig – genau das, was auch international gefragt ist.
Anderlecht mit Aufwärtstrend
Der Gegner hat sich nach schwachem Start gefangen. Anderlecht gewann am letzten Spieltag auswärts bei Jagiellonia Bialystok mit 3:0 und meldete sich im Rennen um die K.o.-Phase zurück. Auch national läuft es wieder: Am Wochenende fertigten die Violetten unter Trainer Vitor Bruno (43) KVC Westerlo mit 4:1 ab und schoben sich auf Platz fünf der Jupiler Pro League vor.
Trainer Danny Röhl sieht Parallelen zwischen beiden Teams: „Bei Anderlecht gibt es einige Parallelen zu uns, denn sie verfügen über eine junge, schnelle und spielstarke Mannschaft. Für uns wird bei diesem Duell entscheidend sein, über die gesamte Spielzeit konzentriert und konsequent zu agieren. Wenn uns das gelingt, können wir aus Brüssel etwas mit nach Hause nehmen.“
Yorbe Vertessen erwartet ein besonderes Duell in der Nähe seiner Heimat: „Ich denke, dass da zwei starke Mannschaften aufeinandertreffen, die auf einem ähnlich hohen Niveau spielen können. Und ich weiß, dass wir das Spiel gewinnen, wenn wir an unser Limit gehen. Ich persönlich bin schon sehr gespannt auf die Partie in Brüssel, weil es sehr nah an meinem Zuhause ist. Auch dieses Mal werden viele Menschen aus meiner Familie und viele Freunde dabei sein. Das gibt mir zusätzliche Motivation.“
Personalsituation angespannt
Nicht zur Verfügung stehen Enrique Aguilar, Kevin Boma, Sota Kitano, John Mellberg, Justin Omoregie, Dominik Schmid und Nikolas Veratschnig. Ob Jesper Lindstrom und Damir Redzic einsatzbereit sind, ist noch offen.
Die Partie wird bei Canal+ übertragen. Kostenlos verfolgen lässt sich das Spiel im RBS-Matchradio und im Liveticker.
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