Salzburg: Immobilienpreise steigen weiter an

Die Wohnungssituation in Salzburg bleibt angespannt. Experten von Raiffeisen Immobilien warnen vor weiter steigenden Preisen, da das Angebot knapp bleibt und die Zahl der Haushalte zunimmt, so der ORF.
Die Wohnbaubranche in Österreich kämpft weiterhin mit den Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kommen die Auswirkungen der weltpolitischen Entwicklungen auf Rohstoffpreise und Zinsen. Dies verschärft die Probleme auf dem Salzburger Wohnungsmarkt zusätzlich.
Doch auch regionale Faktoren spielen eine Rolle: Fachleute von Raiffeisen Immobilien beschreiben besonders im gewerblichen Wohnbau schwierige Rahmenbedingungen. Am Mittwoch wurde von einem „regulatorisch restriktiven“ Umfeld gesprochen – gemeint sind zu viele politische Auflagen.
Bevölkerung stagniert, Haushalte werden mehr
Das Ergebnis ist ein zu geringes Angebot. Salzburg weist nach Tirol die zweithöchsten Immobilienpreise auf und verfügt nach Wien über die geringsten Baulandreserven. Diese Diskrepanz wird sich verstärken: Zwar dürfte das Bevölkerungswachstum in den nächsten zehn Jahren nachlassen oder sogar leicht sinken. Dennoch steigt die Anzahl der Haushalte, da diese kleiner werden – ein Trend zu Singlewohnungen ist erkennbar.
Mehr Haushalte bei gleichzeitig knappem Angebot führen zu einem Ergebnis: Die Preise werden weiter steigen, auch nach 2035. Da sich immer weniger Menschen Wohneigentum leisten können, wird vermehrt gemietet. Besonders im Zentralraum rund um die Stadt Salzburg ist daher mit weiter steigenden Mieten zu rechnen.
Worüber spricht Salzburg morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.