Salzburg: Keine Kameras für Innenstadtzufahrt geplant

Trotz Sommerregelung für die Salzburger Innenstadt bleiben strengere Kontrollen aus. Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) verweist auf zu hohen Personalaufwand bei Polizei und Stadt, so der ORF.
Autofahrer, die sich nicht an die Sommerregelung für die Salzburger Innenstadt halten, müssen vorerst keine verschärften Kontrollen befürchten. Bernhard Auinger (SPÖ), Bürgermeister der Stadt, begründet dies mit dem zu hohen Personalaufwand sowohl für die Polizei als auch für die Stadtverwaltung. Verstöße würden daher weiterhin nur stichprobenartig überprüft.
Automatische Erfassung noch nicht finanziert
Eine automatische Kennzeichenerfassung nach dem Vorbild von Radaranlagen könnte unerlaubte Einfahrten registrieren. Auinger kann sich ein solches System etwa beim Neutor grundsätzlich vorstellen. Allerdings seien die Investitionen hoch und müssten erst im Budget eingeplant werden.
Einen konkreten Zeitpunkt für die Einführung einer automatischen Kennzeichenerfassung nannte der Bürgermeister nicht.
Bestehende Kameras nur für Verkehrszählung
Die Stadt nutzt bereits an mehreren Standorten Kameras zur anonymisierten Verkehrszählung, darunter an der Staatsbrücke, am Rudolfsplatz, beim Unfallkrankenhaus und an der Kreuzung Neutorstraße/Moosstraße. Laut Stadt werden die Videobilder innerhalb von 50 Millisekunden in anonymisierte Bewegungsdaten umgewandelt und sofort gelöscht.
Die Geräte dienen ausschließlich der Analyse von Verkehrsströmen.
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