Salzburg siegt beim Padel-Match auf Eis gegen München

Mathias FischerMathias Fischer
Eishockey-Spieler mit Pokal und Padel-Schlägern in Salzburg
© EC Red Bull Salzburg GmbH

Eishockeyprofis des EC Red Bull Salzburg und des EHC Red Bull München haben sich ein ungewöhnliches Duell geliefert: Auf einem Padel-Court, der direkt auf der Eisfläche der Red Bull Akademie errichtet wurde, setzten sich Luca Auer und Peter Hochkofler gegen ihre deutschen Kontrahenten durch.

Beim sogenannten Coldest Court tauschten vier Eishockeyspieler ihre gewohnten Schläger gegen Padel-Rackets. Der außergewöhnliche Schauplatz: ein Padel-Court auf der Eisfläche der Red Bull Akademie in Salzburg. Dort trafen Luca Auer und Peter Hochkofler vom EC Red Bull Salzburg auf Philipp Krening und Veit Oswald vom EHC Red Bull München.

Für die vier Profis ist Padel keine Unbekannte. Alle spielen die Sportart regelmäßig und setzen sie auch als Trainingsbestandteil ein. Die Bedingungen beim Coldest Court waren jedoch speziell: Der Court wurde direkt auf dem Eis aufgebaut und verband so zwei Sportarten, die beide von schnellen Reaktionen, Antizipation, Kommunikation und Teamwork leben.

Vorbereitung mit Padel-Star Delfi Brea

Vor dem eigentlichen Match absolvierten die vier Spieler mehrere Challenges, um sich an den Court und die ungewöhnlichen Bedingungen zu gewöhnen. Unterstützung erhielten sie dabei von Delfi Brea, einer führenden Spielerin der Qatar Airways Premier Padel Tour, die den Eishockeyprofis vor dem Duell Tipps gab.

„Wir spielen alle sehr gerne Padel und haben uns deshalb sofort gefreut, als wir von der Idee erfuhren“, erklärte Peter Hochkofler. „Auf dem Eis fühlen wir uns natürlich wohl, normalerweise halten wir dort aber einen Eishockeyschläger und kein Padel-Racket in der Hand. Sobald das Match begonnen hat, war der Ehrgeiz sofort da. Wir wollten München unbedingt schlagen.“

Salzburg behält vor heimischer Kulisse die Oberhand

Im Match zeigten sich rasch Parallelen zwischen beiden Sportarten: Reaktionsschnelligkeit, gutes Stellungsspiel und die Abstimmung mit dem Partner waren auch auf dem Padel-Court entscheidend. Am Ende setzten sich die Salzburger vor heimischem Publikum durch.

„Der Sieg hier in Salzburg macht das Ganze natürlich noch besser“, sagte Hochkofler nach dem Match. „Wir spielen relativ viel Padel, aber das war etwas völlig anderes. Sobald es etwas zu gewinnen gab, haben wir das Match auch entsprechend ernst genommen.“

Auch Münchens Veit Oswald zeigte sich begeistert: „Padel macht uns großen Spaß und ist auch Teil unseres Trainings, deshalb wussten wir, dass es schnell kompetitiv werden würde. Man braucht schnelle Reaktionen, eine gute Kommunikation und einen starken Partner. Da gibt es definitiv einige Parallelen zum Eishockey. Natürlich hätten wir Salzburg gerne geschlagen, also müssen wir wohl nach einem Rückspiel fragen.“

Premier Padel war Partner des Coldest Court. Bullpadel stellte die Rackets, Wilson die Bälle. Der offizielle Schiedsrichter wurde von der International Padel Federation (FIP) gestellt. Der vollständige Clip ist auf dem YouTube-Kanal von Premier Padel zu sehen.

Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/260827-Coldest-Court

Eishockey-Spieler mit Schlägern auf dem Eis in Salzburg
© EC Red Bull Salzburg GmbH

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