Salzburg startet in Europa-League-Quali gegen Pafos

Red Bull Salzburg trifft am Donnerstag im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League auf Pafos FC. Anpfiff in der Red Bull Arena ist um 19 Uhr. Die Bullen wollen nach zwei Pflichtspielsiegen auch international erfolgreich starten.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im ÖFB-Cup und der ADMIRAL Bundesliga steht für Red Bull Salzburg am Donnerstag die erste internationale Aufgabe der Saison an. In der Red Bull Arena empfangen die Bullen um 19 Uhr den zypriotischen Cup-Sieger Pafos FC zum Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League. Bis zum Einzug in die Gruppenphase müssen noch zwei Quali-Runden gemeistert werden.
Die Mannschaft von Trainer Danny Röhl geht mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen und einem Torverhältnis von 8:1 in die Partie. Der Gegner aus Zypern hat bereits eine Qualifikationsrunde absolviert und sich nach einer 0:2-Hinspielniederlage mit einem Comeback gegen Hajduk Split durchgesetzt – der Gesamtscore betrug 4:2. In der heimischen Liga startet Pafos erst Ende August in die Saison.
Gegner mit Champions-League-Erfahrung
Pafos FC ist ein noch junger Klub, der erst in der vergangenen Saison international für Aufsehen sorgte. Bei der erstmaligen Teilnahme an der Champions League sammelte das Team in der Ligaphase neun Punkte. Das Weiterkommen scheiterte lediglich an der schlechteren Tordifferenz. Mit David Luiz in den Reihen verfügt die Mannschaft von Coach Ricardo Sa Pinto über einen prominenten Namen.
„Sie haben eine Mannschaft mit viel Erfahrung, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 28, 29 Jahren“, erklärte Röhl vor der Partie. „Letztes Jahr haben sie auch sehr erfolgreich in der Champions League gespielt, was belegt, dass wir in der Europa League auf einen anspruchsvollen Gegner treffen.“
Fünf Spieler fehlen
Verzichten muss Salzburg auf fünf Akteure: Hendry Blank ist erkrankt, Anrie Chase (Oberschenkel), Stefan Lainer (Ferse), Johannes Moser (Adduktoren) und Justin Omoregie (Oberschenkel) fallen verletzt aus.
Röhl zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Uns hat zuletzt geholfen, dass wir aus der Art und Weise, wie wir gegen Hartberg gewonnen haben, Energie und Glauben gezogen haben, was uns für Donnerstag sicherlich hilft.“ Das Rückspiel findet eine Woche später in Zypern statt.
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