Salzburg stockt Plätze in Frauenhäusern auf

Die Träger der Salzburger Frauenhäuser und Schutzwohnungen können ihre Arbeit fortsetzen. Zudem erhöht das Land die Zahl der geschützten Wohnplätze in den kommenden Jahren von 44 auf 57.
Die Zukunft der Frauenhäuser und Schutzwohnungen in Salzburg ist geklärt: Der Verein Frauenhaus Pinzgau, die Arge Schutzunterkünfte und die Laube GmbH führen ihre Arbeit fort. Parallel dazu wird das Land die Zahl der geschützten Wohnplätze von derzeit 44 auf 57 erhöhen.
Die Grünen zeigen sich erleichtert über die Entscheidung. Klubobfrau Martina Berthold hebt besonders die Kontinuität im Pinzgau hervor: „Nach der langen Zeit der Unsicherheit über die Zukunft des Frauenhauses im Pinzgau freue ich mich besonders, dass das bewährte Team die Arbeit für Frauen und Kinder fortsetzen kann. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen des Vereins Frauenhaus Pinzgau leisten wichtige Arbeit und sind in der Region bestens vernetzt. Diese gewachsenen Beziehungen sind gerade dann wichtig, wenn Frauen schnell und unbürokratisch Schutzräume brauchen“, so Berthold.
Mit dem Ausbau der Plätze setzt Salzburg eine Gewaltschutzvorgabe des Europarats um. „Es ist lebensentscheidend, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder in Salzburg niederschwellig Hilfe bekommen, unabhängig davon, in welchem Bezirk sie leben oder in welchem Land sie geboren wurden“, betont die Grünen-Politikerin.
Quelle: https://salzburg.gruene.at/news/frauenhaeuser-gruene-sehen-positive-entwicklung
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