Salzburg: Trinkwasserversorgung gesichert

Pia ProdingerPia Prodinger
Wasser fließt aus Rohr in Hände eines Kindes vor bemooster Wand.
© Safari Consoler / Pexels (Symbolbild)

Die Versorgung mit Trinkwasser ist im Bundesland Salzburg gewährleistet. Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) sieht derzeit keine Notwendigkeit für verpflichtende Sparmaßnahmen, so der ORF.

Die Trinkwasserversorgung in Salzburg ist nach Angaben des zuständigen Landesrats Maximilian Aigner (ÖVP) gesichert. Verpflichtende Einsparungen beim Wasser hält er aktuell nicht für erforderlich. Falls nötig, werde die Lage jedoch lokal einzeln bewertet.

„Wir haben natürlich regionale Bereiche, wo es sehr, sehr knapp ist. Aber da sind unsere Wasserversorger sehr gut untereinander vernetzt und aufgestellt“, so Aigner. Das Land und die zuständige Wasserabteilung müssten jederzeit als Ansprechpartner bereitstehen und Auskunft sowie Unterstützung bieten können.

„Im Moment sind wir gut aufgestellt, und das bleibt hoffentlich auch in Zukunft so“, erklärte der Landesrat weiter. Auch die Salzburg AG gibt Entwarnung: Um die Versorgung mit Trinkwasser müsse man sich derzeit keine Sorgen machen.

Flachgau und Bayern von Trockenheit betroffen

Die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit zeigen sich im Bundesland vor allem im Flachgau. Rund um Seekirchen hat das Grundwasser einen historischen Tiefstand erreicht. Am Nussensee im benachbarten Oberösterreich wurden durch die Trockenheit sogar Kriegsrelikte freigelegt.

In München galt die Allgemeinverfügung zum Wassersparen bis 1. August. Wie mehrere deutsche Medien berichteten, wurde sie nicht verlängert, da der Wasserverbrauch gesunken sei. Die Stadt hatte Mitte Juli aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des hohen Wasserverbrauchs ein Bewässerungsverbot erlassen. Dieses untersagte unter anderem das Gießen von Gärten und Rasenflächen sowie das Befüllen privater Pools.

Zwar dürfte es angesichts der neuerlichen Hitzewelle weitere Verbrauchsspitzen geben, diese sollten jedoch durch die bevorstehenden Sommerferien und den damit verbundenen Rückgang des Wasserverbrauchs abgefedert werden, hieß es in der Wochenzeitung Die Zeit.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3364968/

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