Salzburg verliert in Schweden – CHL-Playoffs verpasst

Der EC Red Bull Salzburg ist in der Champions Hockey League gegen Skellefteå AIK mit 2:4 unterlegen. Damit scheiden die Salzburger nach der Vorrunde aus – erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte verpassen sie die Playoffs.
Der EC Red Bull Salzburg hat das letzte Spiel der Regular Season in der Champions Hockey League beim schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:4 verloren. Die Salzburger beenden die Vorrunde mit einem Sieg und fünf Niederlagen und verpassen damit die Playoff-Teilnahme.
Die Gäste aus Salzburg zeigten sich in Skellefteå kämpferisch und gingen im ersten Drittel durch Dennis Robertson in Führung. Der Verteidiger traf im Powerplay von der blauen Linie (13. Minute). Die Hausherren erhöhten danach den Druck deutlich, Torhüter David Kickert hielt die Führung aber bis zur ersten Pause.
Schweden drehen im Mitteldrittel auf
Im zweiten Abschnitt mussten die Red Bulls zwei aufeinanderfolgende Unterzahlsituationen überstehen. Hjalmar Nilsén glich per Rebound aus (26.), nur Sekunden später verpasste Kapitän Mario Huber allein vor dem Tor die erneute Führung. Stattdessen drehten die Schweden das Spiel: Oskar Vuollet brachte Skellefteå im Powerplay erstmals in Front (29.), Jonathan Davidsson erhöhte auf 3:1 (34.).
Die Salzburger kamen durch Florian Baltram noch zu einer guten Chance, konnten ein spätes Powerplay aber nicht nutzen.
Huber trifft zum Ehrentreffer
Im Schlussdrittel dominierten die Hausherren das Geschehen. Vuollet erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 4:1 (45.). Salzburg setzte aus der Defensive heraus vereinzelt Nadelstiche, Torhüter Kickert zeigte eine starke Leistung. Mario Huber gelang kurz vor Schluss noch der Treffer zum 2:4-Endstand (55.).
Vor 1.342 Zuschauern verabschiedeten sich die Red Bulls damit aus der CHL. Die Salzburger mussten auf Thomas und Michael Raffl, Peter Schneider und Maximilian Wurzer verzichten.
Huber sieht positive Ansätze
„Mit einer Niederlage kann man nie zufrieden sein, aber wir können positive Schlüsse aus dem Spiel ziehen“, sagte Kapitän Huber nach der Partie. Man habe großen Kampfgeist gezeigt und mit vier Linien gespielt. „Insgesamt haben wir in jedem CHL-Spiel gute Phasen gehabt und gesehen, dass wir mit unserem Eishockey mit den Topteams mitspielen können“, so der Stürmer. Das müsse man nun über 60 Minuten aufs Eis bringen.
Für die Red Bulls ist es nach der Saison 2023/24 erst das zweite Mal, dass sie die CHL-Playoffs verpassen. Seit Beginn der Champions Hockey League 2014/15 haben die Salzburger in zwölf Spielzeiten nur eine Saison (2019/20) ausgelassen. Die Saison 2020/21 wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt.
Quelle: https://ecrbs.redbulls.com/de/news/261013-Spielbericht-SKE-RBS
Worüber spricht Salzburg morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.