Digitalisierungsstrategie in Salzburg

Mona HopfingerMona Hopfinger
Digitale Verwaltung Salzburg mit Diagrammen, Zahnrädern und Wachstumspfeil
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Landesrechnungshof hat die Digitalisierung der Salzburger Landesverwaltung geprüft. Das Land nimmt die Empfehlungen auf, betont aber gleichzeitig die bereits erzielten Erfolge und die bestehende Strategie.

Am Mittwoch legte der Landesrechnungshof seinen Prüfbericht zur „Digitalisierung von Geschäftsprozessen der Landesverwaltung“ vor. Die Empfehlungen der Prüfer sollen in die strategische Ausrichtung einfließen, wie das Land in einer Stellungnahme mitteilt.

Gleichzeitig verweist die Landesverwaltung darauf, dass in den vergangenen Jahren wesentliche strategische, organisatorische und technische Grundlagen geschaffen worden seien. Zahlreiche Vorhaben seien erfolgreich umgesetzt worden.

Klare Strukturen und Verantwortlichkeiten

Das Land verfolge seit Jahren eine klare Strategie im Bereich der Digitalisierung, heißt es in der Stellungnahme. Es gebe festgelegte Strukturen, Verantwortlichkeiten und Priorisierungsmechanismen, die bereits zu konkreten Umsetzungsergebnissen geführt hätten.

Digitalisierung werde als ressort- und fachbereichsübergreifende Aufgabe verstanden. Strategische Steuerung, IT-Governance und die Verantwortung der Fachdienststellen griffen ineinander. Künftig sollen bestehende strategische Elemente noch stärker gebündelt und transparenter dargestellt werden.

Priorisierung nach Nutzen

Bei der Umsetzung setzt Salzburg auf einen wirkungsorientierten Ansatz: Prozesse mit hohem Nutzen für Bürger und Verwaltung werden vorrangig digitalisiert. Wirkung, Aufwand und verfügbare Ressourcen müssten bei der Priorisierung berücksichtigt werden.

Zu den Projekten zählen das Digitale Behördenverfahren Salzburg (DIVAS), die KI-Sandbox und KI-Strategie, medienbruchfreie Verfahren, die technologische Erneuerung zentraler Fachanwendungen, das Lern- und Entwicklungsmanagement Salzburg (LEMS) sowie die Anbindung eines Salzburger E-Government-Verfahrens an das europäische Once Only Technical System.

Die Empfehlungen des Landesrechnungshofes will das Land dort aufgreifen, wo sie zu einer weiteren Verbesserung von Steuerung, Transparenz und Umsetzung beitragen. Den Weg einer schrittweisen, nachhaltigen und an der tatsächlichen Wirkung orientierten Verwaltungsdigitalisierung will man konsequent fortsetzen.

Quelle: https://www.bruck-grossglockner.at/Digitalisierungsstrategie_Land_priorisiert_Massnahmen_Erfolge_und_Fortschritte_sind_sichtbar

Worüber spricht Bruck an der Großglocknerstraße?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.