Salzburg will EL-Aufstieg gegen Mjällby fixieren

Pia ProdingerPia Prodinger
Fußball, Pokal, Euro-Symbole und Anzeigetafel mit 1:0 auf einem Spielfeld
© Mit KI (Gemini) generiert

Red Bull Salzburg empfängt am Donnerstag (19 Uhr/ServusTV) im Play-off-Rückspiel den schwedischen Meister Mjällby AIF. Nach dem 1:0-Auswärtssieg in letzter Minute geht es in Wals-Siezenheim um den Einzug in die Europa-League-Ligaphase.

Mit einem knappen Vorsprung geht Salzburg in das entscheidende Rückspiel um den Einzug in die Europa League. Trainer Danny Röhl sprach im Vorfeld von einer anspruchsvollen Aufgabe. Dank des späten Siegtreffers im Hinspiel haben sich die Bullen jedoch eine gute Ausgangsposition erarbeitet.

Wie schnell ein 1:0-Vorsprung verloren gehen kann, hat die Mannschaft erst kürzlich erlebt. Röhl verwies auf das Duell mit Pafos in der dritten Qualifikationsrunde, als Salzburg im Rückspiel auf Zypern zwischenzeitlich mit 0:2 in Rückstand geriet und sich erst mit einer starken Aufholjagd ein 3:3 sicherte. Entsprechend warnte der Coach davor, den schwedischen Gegner zu unterschätzen. Auch Innenverteidiger Kevin Boma betonte, dass die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werde.

Fokus auf eine stabile Defensive

Für das Heimspiel gegen den schwedischen Meister, der in der laufenden Liga-Saison derzeit nur den elften Tabellenplatz belegt, haben die Salzburger klare Ziele. Röhl machte deutlich, dass seine Mannschaft auch das Rückspiel gewinnen wolle. Trotz des positiven Ergebnisses im ersten Duell sieht der Trainer weiterhin Verbesserungspotenzial.

Besonders wichtig wird dabei die Defensivarbeit sein. Innenverteidiger Valentin Zabransky kündigte an, erneut die nötige „Zu-Null-Mentalität“ auf den Platz bringen zu wollen. In den bisherigen sieben Pflichtspielen der Saison blieb Salzburg ungeschlagen und spielte viermal ohne Gegentor.

Europa League bleibt das große Ziel

Wie bereits in der vergangenen Saison wollen die Salzburger in der Europa League vertreten sein. Sollte der Aufstieg verpasst werden, würde das Team in der Ligaphase der Conference League weiterspielen.

Finanziell liegen die beiden Bewerbe nicht weit auseinander. Die garantierten Startgelder betragen in der Europa League 4,31 Millionen Euro, in der Conference League 3,17 Millionen Euro. Dennoch liegt der volle Fokus auf dem Aufstieg. Röhl verwies auf die attraktiven Gegner in der Europa League, betonte aber zugleich, dass zunächst das Weiterkommen gesichert werden müsse.

Einige Ausfälle bleiben bestehen

Personell muss Salzburg weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Soumaila Diabate, Gaoussou Diakite und Frans Krätzig fallen aufgrund von Oberschenkelverletzungen aus, Johannes Moser fehlt wegen Adduktorenproblemen. Enrique Aguilar hat nach seinem Unterarmbruch hingegen das Mannschaftstraining wieder aufgenommen.

Rückkehr vor heimischem Publikum

Nach vier Auswärtsspielen in Folge treten die Salzburger erstmals wieder vor eigenem Publikum an. Das ursprünglich für das vergangene Wochenende angesetzte Liga-Heimspiel gegen Rapid wurde auf den 2. September verlegt.

Trainer Röhl zeigte sich erfreut darüber, wieder zu Hause spielen zu können, nachdem die Mannschaft zuletzt viel unterwegs war. Für das Entscheidungsspiel waren bis Mittwoch jedoch erst rund 7.000 Tickets verkauft. Zabransky sieht es als Aufgabe der Mannschaft, die Fans mit attraktiven Leistungen und sportlichen Erfolgen wieder verstärkt ins Stadion zu locken. Das gemeinsame Ziel sei klar: der Einzug in die Europa League.

Quelle: APA

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