Salzburg zahlt erstmals aus neuem Unterstützungsfonds aus

In Salzburg sind die ersten Gelder aus dem städtischen Unterstützungsfonds geflossen. Der Fonds wurde heuer eingeführt und soll bei Notlagen unbürokratisch helfen, wo andere Hilfsangebote nicht greifen.
Im Sozialausschuss der Stadt Salzburg wurden am Donnerstag die ersten Auszahlungen aus dem neuen Unterstützungsfonds vorgestellt. Der Fonds ist heuer ins Leben gerufen worden und soll Menschen in Notlagen unbürokratisch unterstützen, wenn andere Hilfsangebote nicht zur Verfügung stehen.
Initiative geht auf KPÖ-Vorschlag zurück
Die Einrichtung des Fonds geht auf eine Initiative aus dem Jahr 2020 zurück. Damals hatte der frühere KPÖ-Gemeinderat Kay-Michael Dankl die Schaffung eines unbürokratischen Solidaritätsfonds vorgeschlagen.
Die KPÖ sieht sich durch die nun erfolgten ersten Auszahlungen in ihrer Forderung bestätigt. „Wir kennen aus unseren zahlreichen KPÖ-Sprechstunden den Bedarf nach schneller, unbürokratischer Hilfe“, erklärte Nicola Korntner, Ausschussvorsitzende der KPÖ. Allein im vergangenen Jahr habe die Partei über 200.000 Euro aus Politikerbezügen an Menschen in Notlagen weitergegeben.
Korntner bezeichnete es als großen Erfolg, dass die langjährige Forderung der KPÖ nun umgesetzt worden sei und erfolgreich anlaufe.
Quelle: https://salzburg.kpoe.at/aktuelles/erstmals-auszahlungen-aus-dem-stdtischen-untersttzungsfonds
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