Salzburg zeichnet Gemeinden für Energiewende aus

Das Land Salzburg hat beim SIR-Gemeindetag in Hallwang die Landesenergiepreise 2026 vergeben. Ausgezeichnet wurden Gemeinden, die bei erneuerbarer Energie und der Reduktion fossiler Brennstoffe besondere Erfolge erzielt haben.
Landesrat Maximilian Aigner hat die Landesenergiepreise 2026 in drei Kategorien an insgesamt mehr als 20 Salzburger Gemeinden übergeben. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen im Bereich der erneuerbaren Energie.
In der Kategorie „Erneuerbares Heizen am Gemeindegebiet“ wurden jene Kommunen prämiert, die den Anteil fossiler Brennstoffe bei der Wärmeversorgung auf unter 25 Prozent gesenkt haben. Zu den Preisträgern zählen Dorfgastein, Hintersee, Hüttau, Köstendorf, Sankt Georgen bei Salzburg, Sankt Michael im Lungau und Wagrain.
Den Preis für „Photovoltaik am Gemeindegebiet“ erhielten Gemeinden, die mindestens 1 Kilowatt-Peak pro Einwohner installiert haben. Ausgezeichnet wurden unter anderem Eben im Pongau, Pfarrwerfen, Sankt Martin am Tennengebirge, Bruck an der Großglocknerstraße, Kaprun, Sankt Martin bei Lofer und Zederhaus. Weitere Preisträger sind Anif, Anthering, Henndorf am Wallersee, Plainfeld, Krispl, Puch bei Hallein, Sankt Koloman, Scheffau am Tennengebirge, Dorfgastein und Sankt Veit im Pongau.
Höchster Zuwachs bei Photovoltaik
In der Kategorie „Photovoltaik-Ausbau Top 5“ wurden jene Gemeinden geehrt, die im Vorjahr den stärksten Zuwachs an PV-Anlagen verzeichneten. Die Auszeichnung ging an Plainfeld, Sankt Veit im Pongau, Lamprechtshausen, Weißpriach und Mauterndorf.
Zusätzlich erhielten Bürmoos und Strobl das Prädikat „Silber“ als ölfreie Gemeinden. Sie verzichten bei der Wärmeversorgung ihrer eigenen Gebäude vollständig auf Heizöl. Insgesamt fallen 34 Salzburger Gemeinden in diese Kategorie. 23 Gemeinden erfüllen den „Gold“-Standard und versorgen ihre Gemeindegebäude zu 100 Prozent mit erneuerbarer Wärme.
Weißbach bei Lofer mit Bestnote bestätigt
Elf Salzburger Kommunen haben ein externes Audit als e5-Gemeinde absolviert. Weißbach bei Lofer erhielt zum wiederholten Mal die höchste Einstufung mit fünf „e“. Bergheim und Werfenweng erreichten erstmals die höchste Kategorie des e5-Programms.
Hallwang, Koppl und Anif wurden erstmals mit vier „e“ eingestuft. Für Sankt Georgen, Seekirchen, Wals-Siezenheim und Zell am See wurde die Bewertung mit vier „e“ bestätigt. Sankt Martin bei Lofer erhielt drei „e“.
„Die Preisträger des Landesenergiepreises und die ölfreien Gemeinden setzen wichtige Impulse und leisten mit ihrem Engagement einen wertvollen und wesentlichen Beitrag dazu, die Energieziele des Landes Salzburg gemeinsam zu erreichen“, betonte Landesrat Aigner. Die ausgezeichneten e5-Gemeinden seien Vorbilder für eine zukunftsorientierte kommunale Energiepolitik.
Quelle: https://www.bruck-grossglockner.at/Grosse_Buehne_fuer_Salzburgs_nachhaltige_Gemeinden
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