Salzburger Handel kämpft mit Inflation trotz Umsatzplus

Der Handel in Salzburg verzeichnete im ersten Halbjahr ein nominelles Umsatzwachstum von rund zwei Prozent. Real schrumpften die Umsätze jedoch, weil die Inflation deutlich höher ausfiel, so die Wirtschaftskammer.
Die Handelsumsätze in Salzburg sind im ersten Halbjahr nominal um gut zwei Prozent gestiegen. Dieser Zuwachs wird jedoch von der Inflation zunichtegemacht, wie die Wirtschaftskammer mitteilt. Der Handel zählt neben dem Fremdenverkehr zu den zentralen Wirtschaftsmotoren des Bundeslandes und gehört zu den größten Arbeitgebern.
Dank der günstigen geografischen Lage profitiert der Salzburger Handel überregional von Kaufkraft aus dem angrenzenden Oberösterreich und aus Bayern. Dennoch bleibt unter dem Strich ein Minus, weil die Inflation deutlich über dem nominellen Wachstum lag.
Kosten steigen schneller als Einnahmen
Die Einnahmen im Handel können mit den gestiegenen Kosten nicht mithalten, erklärt Alexander Schwarzbeck, Obmann der Sparte Handel in Salzburg. Die Preise im Handel würden zwar ebenfalls steigen, aber nicht stark genug, so Schwarzbeck.
Besonders stark sind die Rückgänge im Elektro- und Möbelhandel spürbar. Der Buch- und Zeitschriftenhandel sowie Sport- und Spielwaren konnten hingegen ein deutliches Plus erzielen.
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