Salzburger stürzt am Hochstaufen 40 Meter in den Tod

Ein 70-Jähriger aus dem Flachgau ist am Mittwoch bei einer Bergtour in Bayern tödlich verunglückt. Der Salzburger wurde am Hochstaufen leblos aufgefunden, nachdem er vom Steinerne-Jäger-Steig abgestürzt war.
Ein 70-jähriger Salzburger aus dem Flachgau ist am Mittwoch bei einem Bergunfall am Hochstaufen in Bayern ums Leben gekommen. Der Österreicher wurde gegen 13 Uhr leblos am Berg entdeckt. Ein Notarzt im alarmierten Rettungshubschrauber konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag mitteilte.
40 Meter tiefer Sturz vom alpinen Steig
Der Verunglückte stürzte vom Steinerne-Jäger-Steig rund 40 Meter tief in Richtung des sogenannten „Sterns“ ab. Ein anderer Bergsteiger entdeckte den Abgestürzten in etwa 1.430 Meter Seehöhe unterhalb des alpinen Steigs auf Höhe des „Sterns“ und setzte den Notruf ab, informierte das Bayerische Rote Kreuz.
Neben einem Rettungs- und einem Polizeihubschrauber rückten die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Piding und die Bergwacht Bad Reichenhall aus. Den Leichnam barg ein Polizeihubschrauber.
Ermittler gehen von Selbstverschulden aus
Die Ermittler gehen derzeit von einem „selbstverschuldeten Absturzgeschehen“ aus, hieß es in einer Aussendung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Der Mann dürfte abgestürzt sein.
Quelle: APA
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