SalzburgerLand startet in Wintersaison 2026/27

Das SalzburgerLand blickt nach einem erfolgreichen Sommer mit 11,75 Millionen Nächtigungen optimistisch auf die kommende Wintersaison. Am 10. Oktober öffnet das Kitzsteinhorn als erstes Skigebiet seine Pisten.
Die Tourismusverantwortlichen im SalzburgerLand zeigen sich zuversichtlich für die bevorstehende Wintersaison. Zwischen Mai und August wurden 11,75 Millionen Übernachtungen verzeichnet – ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das entspricht rund 320.000 zusätzlichen Nächtigungen und liegt über dem bisherigen Rekordsommer 2025.
Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, sieht darin eine solide Ausgangsbasis: „Wir kommen mit einem sehr starken Sommerergebnis aus einer erfolgreichen Tourismussaison. Jetzt wollen wir diesen Schwung in den Winter mitnehmen.“ Er betont, dass der Winter eine zentrale Tourismussaison bleibe, das Angebot aber zunehmend vielfältiger werde. Wegen des frühen Ostertermins Ende März wird eine kompakte Wintersaison erwartet.
Kitzsteinhorn macht den Anfang
Den Auftakt macht das Kitzsteinhorn, das am Samstag, 10. Oktober, als erstes Salzburger Skigebiet seine Pisten öffnet. Wenige Tage später startet die SalzburgerLand Tourismus GmbH mit einer Gletscherstart- und TV-Winterkampagne in Österreich und Deutschland. Unter dem Motto „Dafür leben wir“ wird die Bandbreite des Winterangebots präsentiert.
In Obertauern beginnt der Skibetrieb am 20. November. Die offizielle Wintereröffnung findet mit Konzerten der Fantastischen Vier am 28. November und Anastacia am 4. Dezember statt.
Mehr als nur Skifahren
Skifahren und Wintersport bilden weiterhin das Kernstück des Angebots. Gleichzeitig investieren Betriebe und Regionen verstärkt in Angebote abseits der Piste. „Wir wollen den Winter nicht auf das Skifahren reduzieren“, erklärt Bauernberger. Das Spektrum reiche vom alpinen Wintersport über Langlaufen, Winterwandern und Thermen bis zu Kulinarik, Advent und Kultur.
Die Entwicklung zeige sich auch in den Zahlen: Die Nächtigungen im Mai und Juni sind in den vergangenen zehn Jahren um 26,7 Prozent gestiegen, im September und Oktober um 20,5 Prozent. Der Tourismus werde damit zunehmend ganzjährig gedacht.
Guest Mobility Ticket als Erfolgsmodell
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Mobilität. Das Guest Mobility Ticket entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte: Seit der Einführung im Mai 2025 wurden bereits mehr als 7,5 Millionen Tickets ausgegeben. Gäste können damit während ihres Aufenthalts den öffentlichen Verkehr im Bundesland nutzen und klimafreundlich mobil sein.
Sporthighlights bringen internationale Aufmerksamkeit
Internationale Strahlkraft verleihen der Wintersaison 2026/27 mehrere sportliche Großereignisse. Eröffnet wird sie von den Gastein Classics ab 10. Dezember. Am 4. und 5. Jänner gastiert der alpine Ski-Weltcup in Flachau, erstmals als Doppelveranstaltung mit zwei Damen-Nachtrennen. Am 27. und 28. Februar kehren die alpinen Weltcup-Läufer zwei Jahre nach der Weltmeisterschaft auf den Zwölferkogel nach Saalbach Hinterglemm zurück.
Michael Rettenwender, Geschäftsführer der Salzburger Sonnenterrasse und vom TVB Bischofshofen, hebt die Bedeutung der Vierschanzentournee hervor: „Bischofshofen, St. Johann und die Salzburger Sonnenterrasse stehen gemeinsam mit Snow Space Salzburg für starken Wintersport, gelebte Tradition, Kulinarik und Gastfreundschaft.“ Mit der Mountain Classic Ende Jänner komme ein neues Highlight dazu – Eishockey vor der Kulisse der Paul-Ausserleitner-Schanze.
Historische Premiere für die Damen
75 Jahre Skisprungtradition feiert Bischofshofen. Das Tourneefinale zählt seit Jahrzehnten zu den international bedeutendsten Sportereignissen im SalzburgerLand. Heuer beginnt ein neues Kapitel: Am 5. Jänner tragen die Damen erstmals ihr Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen aus, am 6. Jänner schließen die Herren die Tournee ab.
Manfred Schützenhofer, Präsident des Skiclubs Bischofshofen und OK-Chef der Vierschanzentournee, betont: „Die erste Vierschanzentournee der Frauen ist ein historischer Schritt. Bischofshofen wird damit zum Schauplatz eines neuen Kapitels in der Geschichte dieser traditionsreichen Tournee.“ Dass Damen und Herren künftig beide ihr Tourneefinale in Bischofshofen austragen, sei eine große Chance für den Skisprung und die Region.
Huber schwärmt von besonderer Atmosphäre
Skisprung-Olympiasieger Daniel Huber verbindet mit Bischofshofen besondere Erinnerungen. Der im vergangenen Winter zurückgetretene Seekirchner feierte dort 2022 einen Heimsieg. „Bischofshofen hat für einen österreichischen Skispringer immer eine besondere Atmosphäre“, sagt Huber. Es sei das Ende der Tournee, das letzte Mal Kräfte bündeln und in das Fahnenmeer eintauchen.
Zur Premiere der Damen meint er: „Die Vierschanzentournee ist die größte Bühne, die das Skispringen bietet. Es ist an der Zeit, dass Frauen nun auch diese Erfahrungen machen können, damit sich sowohl die Athletinnen als auch der Sport weiterentwickelt und junge Mädchen dieselbe Faszination entfachen können, wie ich selbst als kleiner Junge.“
Quelle: https://newsroom.salzburgerland.com/winterstart-pressekonferenz-in-salzburg
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