„Schauplatz Gericht“ zeigt Erbschaftsstreit und Fußball-Unfall

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Peter Resetarits präsentiert am Donnerstag zwei neue Fälle in „Schauplatz Gericht“. Eine niederösterreichische Seniorin kämpft um ihre Liegenschaft, ein Fußballfan klagt nach einer Verletzung im VIP-Bereich.

Am Donnerstag, 10. September 2026, um 21.05 Uhr zeigt ORF 2 eine neue Ausgabe von „Schauplatz Gericht“. Moderator Peter Resetarits stellt zwei aktuelle Rechtsfälle vor, die Sendung ist auch auf ORF ON verfügbar.

Streit um Immobilie und Leibrente

Im Zentrum des ersten Falls steht Frau R. aus Niederösterreich. Die ältere Dame hatte bereits vor einigen Jahren ihre Hundezucht aufgeben müssen – nach eigener Darstellung, weil der Amtstierarzt gegen sie vorgegangen sei. Nun droht ihr der Verlust ihrer wertvollen Liegenschaft inklusive Wohnhaus.

Zwei Bekannte hatten die Seniorin dazu bewogen, ihr Anwesen an einen Immobilienmakler zu übertragen. Als Gegenleistung sollte sie eine monatliche Leibrente erhalten. Die beiden Freunde begründeten ihr Vorgehen damit, dass die Pflegerin von Frau R. es auf deren Leben abgesehen habe, um an das Erbe zu kommen.

Der langjährige Rechtsanwalt der Seniorin weist diese Vorwürfe als völlig haltlos zurück. Niemand wolle seiner Mandantin nach dem Leben trachten. Zudem sei Frau R. bei dem Geschäft übervorteilt worden: Der Wert der Liegenschaft stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu den relativ niedrigen monatlichen Zahlungen. Außerdem habe seine Mandantin aufgrund einer Demenzerkrankung nicht mehr verstanden, was sie da unterzeichne.

Verletzung durch Fußball im VIP-Zelt

Der zweite Fall führt ins First-Vienna-Stadion im August 2024. Hermann L. hatte sich auf einen Fußballnachmittag im VIP-Bereich gefreut. Während sich die Spieler von First Vienna und Admira noch aufwärmten, flog plötzlich ein Ball durch die offene Tür des VIP-Zelts.

Der Ball traf direkt den gedeckten Tisch von Herrn L. Gläser und Teller zerbrachen, die Scherben verletzten den Angestellten an beiden Armen. Seither leide er unter einem beidseitigen Tinnitus, da der Ball mit einem lauten Knall auf dem Tisch aufgeschlagen sei.

Hermann L. fordert von First Vienna nun 8.000 Euro Schadenersatz.

Quelle: OTS

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