Schlachtbetrieb warnt vor überfüllten Tiefkühllägern

Mona HopfingerMona Hopfinger
Gefrierschrank mit verpacktem Fleisch und Kartons, daneben ein Schild mit Kostenanstieg-Symbol
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Schlachtbetrieb Handlbauer schlägt Alarm: Die Tiefkühllager seien bereits überdurchschnittlich stark ausgelastet und teilweise an ihrer Kapazitätsgrenze. Grund sei die große Menge an Rindfleisch, die im Sommer nicht frisch verkauft werden könne, so der ORF.

Der Schlachtbetrieb Handlbauer steht vor großen Herausforderungen: Die Menge an Rindfleisch, die im Sommer anfällt, könne nicht zur Gänze frisch verkauft werden und müsse eingefroren werden. Die Tiefkühllager seien jedoch bereits überdurchschnittlich stark ausgelastet und teilweise an ihrer Kapazitätsgrenze, teilt das Unternehmen mit. Zusätzlich erschwere die urlaubsbedingt dünne Personaldecke die Situation.

Appell an die Landwirtschaft

Das Unternehmen zeigt zwar großes Verständnis für die schwierige Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe. Dennoch appelliere man an die Landwirtschaft, Verkäufe – soweit dies betrieblich möglich sei – mit Bedacht und in enger Abstimmung mit den Schlachtbetrieben zu planen.

Die großen Fleischmengen müssten in erheblichem Umfang tiefgekühlt eingelagert werden. Neben den zusätzlichen Lager- und Energiekosten führe das Einfrieren auch zu einem erheblichen Wertverlust der Ware, so der Schlachtbetrieb.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3366054/

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