Schleiereule: 15 Brutpaare im Burgenland nachgewiesen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Schleiereule gehört zu den bedrohten Vogelarten in Österreich, wo nur noch 30 bis 60 Brutpaare existieren. Im Burgenland gibt es rund 15 Brutpaare, vor allem im Bezirk Neusiedl am See, so Birdlife Österreich.

Die Schleiereule steht in Österreich unter wissenschaftlicher Beobachtung, da sie zu den Sorgenkindern der heimischen Vogelwelt zählt. Landesweit gibt es nur noch 30 bis 60 Brutpaare, in vielen Regionen ist die Art bereits sehr selten geworden.

Im Burgenland präsentiert sich die Situation deutlich besser. Christina Nagl von Birdlife Österreich berichtet von einem bedeutenden Brutbestand mit etwa 15 Brutpaaren im Bundesland. Besonders der Bezirk Neusiedl am See sticht hervor, speziell das Gebiet rund um den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel.

Ausreichend Nahrung und Unterschlupf vorhanden

Die Schleiereule findet im Burgenland noch genügend Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten. Dennoch gibt es Möglichkeiten zur Unterstützung: Kirchtürme könnten wieder für die Vögel zugänglich gemacht oder alternative Nistplätze geschaffen werden. Laut Nagl werden Nistkästen von Schleiereulen sehr gut angenommen, was sich auch im Burgenland zeige – die Bestände würden durch solche Projekte wieder zunehmen.

Auch beim Nahrungsangebot könne man nachhelfen. Weidetiere, die draußen grasen dürfen, würden dazu beitragen, dass Mäuse leichter erreichbar werden. Dies schaffe sehr gute Jagdflächen für die Eulen, so Nagl.

Meldungen erwünscht

Der Naturschutzbund kümmert sich ebenfalls um die Schleiereule. Beobachtungen sollen gerne – möglichst mit Foto – gemeldet werden. Diese Daten helfen dabei, die bedrohte Art zu schützen.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3365510/

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