Schneeberg: 5.700 Biker in erster Bikepark-Saison

Der Alpen Bikepark Schneeberg hat seine Premierensaison abgeschlossen. Von Mitte Mai bis Herbst nutzten 5.700 Fahrgäste die über zwölf Kilometer langen Trails und Lines am niederösterreichischen Berg.
Die erste Saison des Alpen Bikeparks Schneeberg ist zu Ende gegangen. Seit dem Start am 15. Mai zählte die neue Mountainbike-Destination 5.700 Fahrgäste. Neben den mehr als zwölf Kilometern an Strecken kamen auch der Riders Playground mit Airbagjump sowie das Angebot von Tom's Bike und Rent bei den Bikern gut an.
Verkehrslandesrat Udo Landbauer zeigt sich zufrieden: „Mit diesen Zahlen hat unser Alpen Bikepark eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in einer Mountainbike-Destination steckt.“ Man investiere in Niederösterreich in moderne, familienfreundliche und actionreiche Freizeitangebote. Sein Dank gelte dem Bikepark-Team für die tägliche Arbeit.
Teil eines regionalen Gesamtkonzepts
Rund um die Infrastruktur der Schneeberg Sesselbahn entstanden die naturnahen Trails und Lines mit einem Investitionsvolumen von 2,6 Millionen Euro. Der Bikepark fügt sich in das Regionsprojekt „Mountainbike Region Schneebergland“ ein, das ein Gesamterlebnis mit verschiedenen Strecken bietet.
Clemens Kaudela, Ambassador des Bikeparks und MTB-Profi, blickt positiv zurück: „Es ist unglaublich cool zu sehen, wie sich der Bikepark entwickelt und wie gut er von der Community angenommen wird.“ Besonders habe ihn gefreut, mit seinem Team aktiv an der Weiterentwicklung mitzuarbeiten. Der Bau der neuen Jumpline sei ein echtes Highlight gewesen. Zudem begeistere ihn, dass viele junge Rider im Park ihre Skills verbessern.
Ausbau auf 17 Kilometer geplant
Mit Saisonende beginnen die Arbeiten für 2027: Weitere Passagen des roten Rock'n'Roots Trails, ein neuer schwarzer Single-Trail sowie eine zusätzliche blaue Freeride-Strecke sind in Bau. „Bis zum Frühjahr 2028 wird der Alpen Bikepark Schneeberg in zwei weiteren Stufen auf insgesamt 17 Kilometer Strecke ausgebaut“, kündigt Landbauer an.
Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl sehen sich bestätigt: „Die Resonanz der Biker und auch der Partner aus der Region zeigt, dass wir das richtige Projekt zur richtigen Zeit umgesetzt haben.“ Aktuell arbeite man daran, zusätzliche Netzwerke zu erschließen, um neue Zielgruppen anzusprechen.
Quelle: OTS
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