Schneider wird neuer ORF-Landesdirektor in Salzburg

Mathias FischerMathias Fischer
ORF Medienzentrum Salzburg mit Grafik zur Nutzersteigerung und Symbolen für Rundfunk, Kamera und Tablet
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Der bisherige Chefredakteur Gerd Schneider übernimmt mit Jahresbeginn die Leitung des ORF-Landesstudios Salzburg. Er folgt auf Waltraud Langer, die Ende des Jahres aus dem Amt scheidet, so der ORF.

Waltraud Langer, die mit Jahresende ihre Funktion als ORF-Landesdirektorin beendet, gratulierte ihrem Nachfolger zum neuen Posten. Schneider verfüge über langjährige Führungserfahrung und kenne sowohl Salzburg als auch das Landesstudio ausgezeichnet, betonte sie. Langer wünschte ihm ein zufriedenes Publikum, ein gutes Miteinander mit dem Team und das nötige Glück. Sie werde alles dafür tun, damit die Übergabe im Haus gut gelingt.

Edtstadler begrüßt Personalentscheidung

Auch Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) zeigte sich erfreut über die Entscheidung des Generaldirektors, die nach einem umfangreichen Hearing getroffen wurde. Schneider stehe als Chefredakteur für lokale Information und objektive Berichterstattung, so die Landeshauptfrau. Sie gratulierte ihm zur künftigen Leitung des Landesstudios und betonte, dass damit Kontinuität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Bundesland gesichert werde.

Der ORF Salzburg zähle zu den wichtigsten Informationsquellen für die Salzburgerinnen und Salzburger und genieße hohes Ansehen über die Landesgrenzen hinaus, ergänzte Edtstadler. Durch Schneiders Wechsel an die Spitze wird die Position des Chefredakteurs oder der Chefredakteurin ab 1. Jänner 2027 neu ausgeschrieben.

Karriere im ORF seit 1991

Der gebürtige Oberösterreicher startete 1991 als Praktikant im Landesstudio Salzburg und durchlief seither sämtliche journalistischen Funktionen im Haus. Vom Radioredakteur über Journal-Moderator bis zum Chef vom Dienst. Im April 2012 wurde er zum Chefredakteur des ORF-Landesstudios ernannt und ist seitdem für die gesamte Information des ORF Salzburg in TV, Radio und Online verantwortlich.

Als Gestalter von TV-Beiträgen und 15 Jahre lang als Chef vom Dienst prägte er zahlreiche Radio- und TV-Liveeinstiege. Besonders in Erinnerung geblieben sind vielen Salzburgerinnen und Salzburgern seine Berichte über die Brandkatastrophe im Tauerntunnel 1999, die Aufdeckung des Osterfestspiel-Skandals 2010 und des Landes-Finanzskandals 2012.

Journalismus als Berufung

Schneider wurde 1964 in Steyr (OÖ) geboren und wuchs in der Stadt Salzburg auf. Journalismus sei für ihn nicht Beruf, sondern Berufung, betonte er. Als Chefredakteur sei es vor allem seine Aufgabe gewesen, für faktenbasierte, kritische und objektive journalistische Arbeit zu sorgen – daran wolle er nun anknüpfen.

Dass seinem Team dies auf allen drei ORF-Vertriebswegen – im Fernsehen, im Radio und Online – sehr gut gelinge, belegten die Zahlen. Täglich würden rund 450.000 Salzburgerinnen und Salzburger erreicht. Dieser Erfolg mache ihn nicht nur stolz, sondern sei auch Ansporn, sich ständig im Sinn der Kundinnen und Kunden zu verbessern, so Schneider.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3366525/

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