Schockraum-Training für Kindernotfälle in Salzburg

Das Team der Kinder- und Jugendchirurgie am Universitätsklinikum Salzburg hat erstmals im Schockraum der Zentralen Notaufnahme trainiert. Das Simulationstraining soll die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche bei der Versorgung schwer kranker oder verletzter Kinder verbessern.
Am 7. Oktober fand am Universitätsklinikum Salzburg ein besonderes Training statt: Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie übte gemeinsam mit dem Clinical Research Center Salzburg (CRCS) unter realistischen Bedingungen. Erstmals wurde dabei der Schockraum der Zentralen Notaufnahme als Trainingsort genutzt.
Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen von Kindern müssen medizinische Versorgung, Kommunikation und Aufgabenverteilung schnell und präzise funktionieren. Das Simulationstraining soll genau diese Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Fokus
Der neue Trainingsort bringt die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärker in den Mittelpunkt. Die Versorgung kritisch kranker Kinder erfordert optimal abgestimmte Abläufe zwischen verschiedenen Fachdisziplinen und Berufsgruppen. Im Simulationstraining kann dieses Zusammenspiel gezielt geübt werden.
Die medizinische Simulation bietet einen optimalen Rahmen, um anspruchsvolle Notfallsituationen zu bewältigen. Neben medizinischen Fertigkeiten stehen dabei klare Kommunikation, eindeutige Zuständigkeiten und koordinierte Entscheidungen im Vordergrund.
Bewährtes Format weiterentwickelt
Das Trainingsprogramm wird von Oberarzt Matthias Schaffert geleitet und verbindet fachliche Weiterbildung mit praktischer Teamarbeit. Die Kooperation mit dem Simulationsteam des CRCS ermöglicht es, komplexe Versorgungssituationen gezielt aufzubereiten.
Mit der erstmaligen Durchführung im Schockraum entwickelt die Klinik ein bereits in den vergangenen Jahren bewährtes Format weiter. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Mitarbeitenden zu stärken und das Zusammenspiel im Notfall zu verbessern – für die bestmögliche Versorgung der jüngsten Patientinnen und Patienten.
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