Schotterabbau im Roßwald: Gemeinde Geboltskirchen protestiert

Mona HopfingerMona Hopfinger
Protest gegen Kiesabbau in Geboltskirchen, Oberösterreich, mit Bagger und Lader
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Gemeinde Geboltskirchen hat nach einem Informationsgespräch am 5. August eine erste Protestnote gegen einen geplanten Schotterabbau im Roßwald veröffentlicht. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase, die Entscheidung liegt bei der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen.

Ein mögliches Abbauvorhaben im Roßwald beschäftigt die Gemeinde Geboltskirchen seit längerer Zeit. Nachdem monatelang keine konkreten Fakten oder Planungsunterlagen vorlagen, kam es am 5. August 2026 zu einem Informationsgespräch mit dem Grundbesitzer und dem potenziellen Projektbetreiber.

Im Wasserschloss Aistersheim präsentierten die Gutsverwaltung Dr. Heinrich Birnleitner als Grundbesitzer, die Christian Schmid GmbH als möglicher Betreiber sowie die Projektanten erste überblicksmäßige Erläuterungen zum Vorhaben.

Bezirkshauptmannschaft entscheidet

Die Zuständigkeit für das Verfahren liegt bei der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, da die gesetzlichen Grundlagen im Mineralrohstoffgesetz (MinroG) geregelt sind. Die Behörde muss im Zuge des Verfahrens die gegensätzlichen Interessen der Beteiligten abwägen und über Genehmigung oder Ablehnung entscheiden.

Der Gemeinde Geboltskirchen kommt in diesem behördlichen Verfahren rechtlich lediglich eine Parteistellung als Straßenerhalter zu. Zu den genauen Transportwegen und der Verkehrssituation liegen der Gemeinde seitens des Betreibers bislang noch keine Auskünfte vor.

Gemeinde veröffentlicht Protestnote

Die Gemeindevertretung hat nun eine erste Protestnote öffentlich gemacht. Aktuell befindet sich das Projekt befindet noch in der Planungsphase. Die Gemeinde betont, dass es ihr ein großes Anliegen sei, die Bevölkerung transparent über den aktuellen Stand zu informieren.

Quelle: https://www.geboltskirchen.at/Information_zu_einem_Schotterabbau_im_Rosswald

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