Schüler erforschen Getreide vom Acker bis zum Mehl

Von der Aussaat bis zur Ernte: Bei einem MINT-Projekt lernten Schüler den Weg des Getreides kennen. Höhepunkt war eine Fahrt im Mähdrescher bei Familie Legenstein-Locker.
Im Rahmen eines MINT-Projekts haben sich Schüler intensiv mit dem Thema Getreide auseinandergesetzt. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie Getreide wächst, wie daraus Mehl entsteht und welche Technik bei der Ernte zum Einsatz kommt.
Die Teilnehmer machten sich mit unterschiedlichen Getreidearten und Hülsenfrüchten vertraut. Sie analysierten Körner und Mehl und erfuhren, welche Nahrungsmittel daraus hergestellt werden. Um die historische Dimension zu verstehen, mahlten die Schüler Körner zwischen zwei Steinen – so wie es in der Steinzeit üblich war. Dabei wurde deutlich, wie anstrengend diese Tätigkeit ist. Im Anschluss säten die Kinder eigene Getreidekörner aus und warten nun darauf, welche Pflanzen daraus entstehen.
Besuch am Maisacker
Auf einem Maisacker konnten die Schüler die Pflanzen direkt vor Ort begutachten. Besonders beeindruckend waren die fast drei Meter hohen Maispflanzen und die zahlreichen Körner auf einem einzelnen Kolben. Die Teilnehmer versuchten mit verschiedenen Methoden, die Körner zu zählen.
Mähdrescher-Fahrt als Höhepunkt
Den Abschluss bildete ein Besuch bei Familie Legenstein-Locker. Dort durften die Schüler einen Mähdrescher bei der Arbeit beobachten und sogar selbst mitfahren. So erlebten sie Landwirtschaft und moderne Technik unmittelbar.
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