Schüler erkunden Landwirtschaft und Antike in Griechenland

Die 5UR reiste von 20. bis 26. September 2026 nach Griechenland. Neben historischen Stätten wie der Akropolis und Mykene standen Besuche bei einem Granatapfelbetrieb, einer Ziegenfarm und einem Olivenverarbeitungsbetrieb auf dem Programm.
Eine Woche lang verbrachte die Klasse 5UR ihre Abschlussexkursion in Griechenland. Die Reise kombinierte Besuche bei landwirtschaftlichen Betrieben und Lebensmittelproduzenten mit der Erkundung bedeutender antiker Stätten.
Am Abend des 20. September startete die Gruppe vom Flughafen Wien in Richtung Athen. Nach der nächtlichen Ankunft bezogen die Schülerinnen und Schüler ihr Hotel. Der folgende Tag begann mit einer geführten Tour durch die griechische Hauptstadt. Am Varvakios-Markt bekam die Klasse einen Überblick über das breite Sortiment an Fleisch, Fisch und Obst. Danach besichtigte sie die benachbarte Gewürzstraße. Bei der Besteigung der Akropolis erfuhren die Jugendlichen Details zur Geschichte des berühmten Wahrzeichens. Am späten Nachmittag reiste die Gruppe per Bus weiter nach Tolo auf der Halbinsel Peloponnes.
Granatapfelanbau und Fetaproduktion
Der zweite Tag startete mit einem Besuch bei einem Granatapfelbetrieb. Die Schülerinnen und Schüler lernten dort, wie die Bäume kultiviert werden und wie aus den Früchten Saft gewonnen und Kerne extrahiert werden. Danach stand Mykene auf dem Programm, wo die Gruppe das bekannte Löwentor und die Ruinen der antiken Anlage besichtigte. Den Tag beschloss der Besuch einer Ziegenfarm mit eigener Fetaproduktion. Dabei wurden die einzelnen Schritte der Käseherstellung vorgestellt.
Am dritten Tag fuhr die Klasse nach Epidaurus zum antiken Theater und zum dortigen Heiligtum. Im Theater konnten die Jugendlichen die außergewöhnliche Akustik selbst erleben. Anschließend besuchte die Gruppe einen Olivenverarbeitungsbetrieb. Nach einem Film über die Ernte wurden die Ölpresse und die Abfüllanlage gezeigt. Besonders aufschlussreich war das Labor: Dort wurde erläutert, welche Eigenschaften des Olivenöls geprüft werden und welche Anforderungen ein hochwertiges Öl erfüllen muss. Am Nachmittag hatte die Klasse auf der vulkanischen Halbinsel Methana Zeit für ein Mittagessen und eine Pause.
Festung, Küstenstadt und Kanal
Am vierten Tag besichtigte die Gruppe die Palamidi-Festung in der Hafenstadt Nafplio. Von dort eröffnete sich ein Panoramablick über die Stadt, die Umgebung und den Argolischen Golf. Nach dem Mittagessen konnten die Schülerinnen und Schüler Nafplio eigenständig erkunden. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und konnte am Strand von Tolo genutzt werden.
Am fünften Tag besuchte die Klasse den Vouliagmeni-See. Danach besichtigte sie die Küstenstadt Loutraki am Golf von Korinth. Die Fahrt führte weiter zu einem Kap mit einem Leuchtturm. Unterwegs machte die Gruppe einen kurzen Halt am Kanal von Korinth. Am Abend kehrte sie nach Athen zurück und übernachtete dort ein letztes Mal. Am letzten Tag erfolgte der Transfer zum Flughafen in den frühen Morgenstunden. Der Rückflug brachte die Klasse pünktlich nach Wien zurück.
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