Schüler erleben Demokratie im Planspiel der AK

Mathias FischerMathias Fischer
Jugendliche im Unterricht in Österreich halten Zettel mit „Rückführung“ und arbeiten an Dokumenten.
© hak-baden.com

Eine Schulklasse nahm an einem Workshop der Arbeiterkammer teil, um die Bedeutung demokratischer Mitbestimmung zu erfahren. Im Planspiel „Was ist los in Neuland?“ schlüpften die Jugendlichen in verschiedene Rollen und erlebten den Weg von der Autokratie zur Volksherrschaft.

Die 4AK hat an einem Demokratie-Workshop der Arbeiterkammer teilgenommen. Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein dafür entwickeln, welches Privileg es ist, in einer Demokratie zu leben. Zu Beginn wurden die Aufgaben der Organisation vorgestellt und die Grundprinzipien einer Demokratie erläutert.

Planspiel mit fiktivem Staat

Im Zentrum stand das Planspiel „Was ist los in Neuland?“. Der fiktive Staat kämpfte mit Staatsschulden, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in verschiedene Instanzen aufgeteilt – darunter Medien, Regierung und Parteien.

Einige Schülerinnen und Schüler gehörten zu einer Minderheit, die in der Autokratie keine Stimme hatte und ausgegrenzt wurde. Vereine versuchten, dieser Benachteiligung mit Maßnahmen wie Streiks entgegenzuwirken. Nach zahlreichen Debatten gelang es schließlich, eine Volksherrschaft durchzusetzen.

Der Workshop ermöglichte es den Jugendlichen, die Relevanz von Partizipation hautnah zu erleben. Sie konnten sehen, wie viel Einfluss jede einzelne Person auf eine Gesellschaft hat.

Jugendlicher präsentiert vor einer Gruppe von Schülern und Lehrern in einem Seminarraum mit Bücherregalen.
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Quelle: https://www.hak-baden.com/index.php/571-mitbestimmung-hautnah-die-4ak-im-demokratie-workshop

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