Schüler gestalten Science-Fiction-Comics zur Zukunft

Eine Schulklasse in Purkersdorf setzte sich in einem Workshop mit Künstlerin Michaela Konrad kreativ mit Zukunftsfragen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei mit den Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz.
Die 8B und die Ethikgruppe der 8. Klassen eines Gymnasiums in Purkersdorf haben sich in einem Science-Fiction-Comic-Workshop mit der Frage beschäftigt, wie die Zukunft aussehen könnte. Gemeinsam mit der Künstlerin Michaela Konrad erarbeiteten die Jugendlichen kreative Zukunftsvisionen zwischen Utopie und Dystopie.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz und deren rasanter Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich damit auseinander, dass nicht alles, was technisch möglich ist, auch wünschenswert sein muss.
Kunst als Werkzeug der Zukunftsreflexion
Der Workshop nutzte die Kunst als Medium, um abstrakte Gefahren in greifbare Visionen zu verwandeln. Science-Fiction wurde dabei nicht als reine Fantasie verstanden, sondern als Gedankenexperiment mit realem Potenzial.
Die Teilnehmenden betonten, dass ihre Generation die Zukunft nicht nur erleben, sondern auch mitgestalten und deren Konsequenzen tragen werde. Deshalb sei es wichtig, neugierig zu bleiben, kritisch zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen, bevor aus technischen Möglichkeiten unumkehrbare Realitäten würden.
Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative Kultur:Bildung des OeAD unterstützt und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung finanziert.

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