Schüler kochen sich durch Asiens Küchen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Mezze-Platte mit Falafel, gefüllten Teigrollen, Baklava und Salaten
© ferrarischule.at

Eine Klasse der Ferrarischule hat in drei Einheiten die kulinarische Vielfalt Asiens erkundet. Von vietnamesischem Bánh mì über kasachisches Beshbarmak bis zu levantinischen Mezze wurde gekocht und verkostet.

Im Fach Küchen- und Restaurantmanagement (KRM) stand zu Beginn der dritten Klasse die kulinarische Weltreise am Programm. Die 3 BHW widmete sich dabei mehrere Wochen lang den nationalen Küchen des asiatischen Kontinents.

In drei Kocheinheiten wurden unterschiedliche Regionen bereist: Südost- und Ostasien, Zentralasien sowie Vorderasien. Jede Einheit brachte eigene Geschmacksrichtungen, Zubereitungsarten und Gewürze auf den Tisch.

Von Vietnam bis Taiwan

Die erste Station führte nach Südost- und Ostasien. Auf dem Speiseplan standen Bánh mì aus Vietnam, japanische Misosuppe, koreanisches Bibimbap mit Bulgogi, indonesisches Gado Gado und Castella Cake aus Taiwan. Die Gerichte machten deutlich, wie unterschiedlich die Länderküchen dieser Region schmecken.

Kasachstan und die „Stan-Länder“

Die zweite Einheit widmete sich Zentralasien. Gekocht wurden Beshbarmak – der Name bedeutet „fünf Finger“, weil man mit den Händen isst –, Baursaq, Pilaf und Leghmen, handgezogene Nudeln. Die Lehrperson nutzte die Gelegenheit, von einem Erasmus-Aufenthalt in Kasachstan im Mai zu berichten und kulinarische Eindrücke aus dem wenig bekannten Land zu teilen.

Mezze als Zeichen der Gastfreundschaft

Die dritte Einheit führte in die Levante. Zubereitet wurden klassische Mezze: Muhammara, Hummus, Baba Ganoush, Tabouleh, Falafel, Kibbeh, Sigara Börek und Baklava-Ecken mit Grießfüllung. Die kleinen Gerichte wurden in der Tischmitte platziert und gemeinsam geteilt – ein soziales Essen, das zum Verweilen und Reden einlädt.

Ziel der Einheiten war es zu zeigen, dass es nicht die eine asiatische Küche gibt. Der Kontinent ist riesig, und selbst kleinere Länder unterscheiden sich aufgrund ihrer geografischen Lage und kolonialen Geschichte stark in Gewürzen, Geschmack und Zubereitung. „Asiatisch“ zu essen sei ähnlich unkonkret wie der Wunsch nach „europäischem“ Essen, hieß es.

Quelle: https://www.ferrarischule.at/2026/11/06/kuechenreise-nach-asien

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