Schüler präsentierten Forschung zur Enns

Im Rahmen des Projekts „FlussFloßForschen“ haben Schüler der HBLFA Raumberg-Gumpenstein am 29. Juni 2026 ihre Forschungsergebnisse zur Gewässerökologie der Enns vorgestellt. Der Tag verband Wissenschaft mit einem Outdoor-Erlebnis auf dem Fluss.
Schüler der 2. Klasse des landwirtschaftlichen Zweiges der HBLFA Raumberg-Gumpenstein haben am 29. Juni 2026 in Stein an der Enns ihre Forschungsergebnisse zum Projekt ReNatur Enns auf Postern präsentiert. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative „FlussFloßForschen“ umgesetzt, die von der FFG Talente Regional gefördert wird.
Die Jugendlichen beschäftigten sich im Biologieunterricht mit neun verschiedenen Themenbereichen rund um das Wasser. Dabei untersuchten sie Gewässerökologie, Biodiversität und Lebensraumtypen am Ennsfluss. Weitere Themen waren Landbewirtschaftung, Hochwasserschutz und die historische Entwicklung der Enns sowie aktuelle Maßnahmen. Auch Tourismus- und Wirtschaftsthemen sowie Lebewesen wie Biber und Vögel standen im Fokus der Untersuchungen.
Die Veranstaltung wurde von Renate Mayer, Leiterin der Stabstelle Akquisition, moderiert. Eröffnet wurde sie vom Bürgermeister der Gemeinde Sölk, Werner Schwab, gemeinsam mit Amtsleiter Roman Lassacher. Zwischen den Präsentationen stellten verschiedene Institutionen ihre Tätigkeiten am Wasser vor, darunter die Gewässeraufsicht der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht sowie die Österreichische Wasserrettung, vertreten durch Walter Voitle und Birgit Eker.
Flussfahrt als Höhepunkt
Ein besonderes Highlight war die Flussfahrt auf der Enns von Aich bis zum Veranstaltungsort. Nach einer Material- und Sicherheitseinschulung durch die Firma KAJAKTIV am Freizeitsee Aich starteten die Schüler mit Kajaks und Mega-SUPs eine geführte Tour auf dem Fluss. Dabei konnten sie ihre Forschungsthemen aus der Perspektive des Flusses betrachten und in Beziehung setzen.
In Stein an der Enns wurden die Naturerlebnisse am Wasser mit den Teilnehmern geteilt und reflektiert. Das von der Stabstelle Akquisition der HBLFA organisierte Projekt verband Natur, Bewegung und Wissenschaft miteinander.
Zu den Kooperationspartnern des Projekts zählten neben River Collective und KAJAKTIV auch die Österreichische Wasserrettung Einsatzstelle Liezen, die Steiermärkische Berg- und Naturwacht, der Naturschutzbund Steiermark, das private Institut für Wildtierbiologie apodemus sowie die Wildbach- und Lawinenverbauung.
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