Schüler sehen „Antigone“ in den Kammerspielen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Antigone: Gesetz und Gewissen, Waage mit Gesetz und Feder, antike Ruinen
© Mit KI (Gemini) generiert

Sechstklässler besuchten eine Aufführung der griechischen Tragödie „Antigone“ von Sophokles in den Kammerspielen. Das Stück thematisiert den Konflikt zwischen staatlicher Ordnung und moralischen Werten.

Die 6. Klassen des Gymnasiums St-Rupert haben sich mit der griechischen Tragödie „Antigone“ von Sophokles auseinandergesetzt und anschließend eine Theateraufführung in den Kammerspielen besucht. Im Mittelpunkt standen Fragen nach Widerstand in totalitären Systemen, Menschlichkeit gegenüber Tyrannen und dem Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit.

Das Stück wurde vor rund 2500 Jahren zur Zeit der ersten Demokratie verfasst. Es behandelt den Konflikt zwischen Kreon, dem Herrscher von Theben, der die staatliche Ordnung aufrechterhalten will, und seiner Nichte Antigone. Diese beruft sich auf göttliches Recht, familiäre Pflicht und menschliche Verantwortung.

Antigone widersetzt sich dem Verbot ihres Onkels, ihren Bruder Polyneikes zu bestatten. Sie stellt ihr Gewissen über die Anordnungen des Herrschers und handelt gegen dessen Befehl.

Die Inszenierung zeigte den Gegensatz zwischen Recht und Gerechtigkeit auf. Sie warf die Frage auf, ob staatlichen Gesetzen immer gefolgt werden muss oder ob es Werte gibt, die darüber stehen. Der Theaterbesuch regte die Schüler dazu an, über Zivilcourage, Menschlichkeit und die eigenen moralischen Überzeugungen nachzudenken.

Quelle: https://www.gym-st-rupert.at/recht-versus-gerechtigkeit

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