Schüler spielen Fluchtgeschichte von Herta Reich

Mona HopfingerMona Hopfinger
Jugendliche in schwarzen Oberteilen und Jeans stehen in einem Ausstellungsraum vor Kunstwerken.
© herta-reich.at

Jugendliche des Herta Reich Gymnasiums Mürzzuschlag haben die Lebensgeschichte ihrer Namensgeberin im Kunsthaus aufgeführt. Die szenische Darstellung „Weg aus Mürz“ wurde am 1. Oktober 2026 im Rahmen des Symposions „brücken 2026“ präsentiert.

Die 3a-Klasse des Herta Reich Gymnasiums Mürzzuschlag hat die Biografie von Herta Reich als Theaterstück inszeniert. Die Aufführung fand am 1. Oktober im Kunsthaus statt und war Teil des Symposions „brücken 2026“.

Autobiografischer Bericht als Grundlage

Basis für das Stück war der autobiografische Bericht „Zwei Tage Zeit“ von Herta Reich. Einen persönlichen Einblick erhielten die Jugendlichen durch Ronny Reich, der in einer Videokonferenz über seine Mutter und deren Erlebnisse berichtete.

Unter Anleitung des Theaterpädagogen Alexander Höllisch entwickelten die Schüler eine Aufführung in zehn Szenen. Sie übernahmen verschiedene Rollen und setzten auch Elemente des griechischen Chors ein.

Schultasche als Symbol der Flucht

Als zentrales Symbol begleitete eine Schultasche die Aufführung – jene Tasche, die Herta Reich bei ihrer Flucht aus Mürzzuschlag mitgenommen hatte. Den Abschluss bildete der Text „Die Schultasche“, den Herta Reich in Belgien verfasst hatte. Die Schüler trugen ihn vor, anschließend erklang eine hebräische Aufnahme in der Stimme von Ronny Reich.

Mit der Inszenierung gelang es den Jugendlichen, die Geschichte von Herta Reich für das Publikum erlebbar zu machen und eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen.

Quelle: https://www.herta-reich.at/news/2026/weg-aus-muerz

Worüber spricht Mürzzuschlag?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – 1x pro Woche für Gemeinden.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.