Schüler verbrachten Woche in Venedig bei Biennale
Eine Woche lang erkundete die Klasse 2HWA die Lagunenstadt. Neben dem Besuch der Kunstbiennale standen Kultur, Kulinarik und ein Ausflug zum Lido auf dem Programm.
Die Schülerinnen und Schüler der 2HWA verbrachten eine ganze Woche in Venedig. Bei sonnigem Herbstwetter erlebten sie Kunst, Kultur und die italienische Küche.
Enge Gassen, die unvermittelt an Kanälen enden, an jeder Ecke Sehenswertes und dazwischen das Signalhorn der Vaporetti – in der Lagunenstadt kann einem der Kopf schwindeln. Die Jugendlichen bewegten sich mit Pizza in der Hand und voller Eindrücke durch die Stadt.
Biennale und Dogenpalast
An zwei Nachmittagen besuchte die Gruppe das Arsenale und die Giardini. Die Hauptschauplätze der La Biennale di Venezia 2026 zählen zu den bedeutendsten Ausstellungsorten von Kunst weltweit. Kunstwerke aus allen Teilen der Welt trafen dort aufeinander – überraschend, nachdenklich machend oder zum Lächeln anregend. Selten bietet sich die Gelegenheit, so viele unterschiedliche Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler auf einmal zu erleben.
„Wir genießen Pizza und Pasta, wandern durch die engen Gässchen über unzählige Brücken, besichtigen die prunkvollen Säle und auch Gefängnisräume im Palazzo Ducale, dem Dogenpalast“, erzählt eine Schülerin.
Murano und Lido
Am Donnerstag fuhr die Klasse mit dem Vaporetto zunächst nach Murano, die Insel der Glasbläser, die seit Jahrhunderten für ihr Handwerk bekannt ist. Anschließend ging es weiter zum Lido. Dort schauten die Jugendlichen aufs Meer, spielten Ball, sammelten Muscheln, plauderten und genossen den goldenen Herbst. Ein ruhiger Nachmittag am Meer bot Erholung nach den vielen Eindrücken.
Wissenswertes zur Lagunenstadt
Venedig trägt auch den Beinamen La Serenissima (die Durchlauchtigste). Im historischen Zentrum leben rund 50.000 Menschen – vor 60 Jahren waren es noch dreimal so viele. Jährlich besuchen rund 15 Millionen Touristinnen und Touristen die Stadt, an Spitzentagen können es bis zu 100.000 pro Tag sein.
Die Stadt liegt auf 118 kleinen Inseln, die durch rund 400 Brücken miteinander verbunden sind. Das „Il Ridotto“ war 1638 das erste staatlich betriebene Casino Europas. Die Kunstbiennale findet seit 1895 statt und zählt zu den wichtigsten Kunstausstellungen weltweit.
Betreuende Lehrkräfte waren Tina Schmahel-Plasenzotti und Anna Friederici.
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