Schulbeginn: Vorsicht auf dem Schulweg gefordert

Pia ProdingerPia Prodinger
Warnschild "Schulweg" mit Ausrufezeichen vor blauem Himmel mit Wolken.
© Adobe Stock

Mit dem Start des Schuljahres am 14. September sind Autofahrer zu besonderer Rücksichtnahme aufgerufen. Kinder können Gefahren im Straßenverkehr noch nicht richtig einschätzen – Tempo reduzieren und Bremsbereitschaft sind entscheidend.

Der Schulbeginn am 14. September bringt wieder tausende Kinder auf die Straßen. Die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu sein.

Im Gegensatz zu Erwachsenen nehmen Kinder den Verkehr anders wahr. Sie können Geschwindigkeiten und Distanzen noch nicht verlässlich beurteilen und lassen sich schneller ablenken. Vor allem in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Bushaltestellen und Schutzwegen müssen Autofahrer das Tempo drosseln und mit unvorhersehbarem Verhalten rechnen.

Elterntaxis schaffen zusätzliche Risiken

Wer sein Kind bis vor das Schultor bringt, meint es zwar gut, sorgt aber oft für unübersichtliche Situationen. Fahrzeuge, die parken oder rangieren, blockieren die Sicht und steigern die Unfallgefahr. Sinnvoller ist es, Kinder einige hundert Meter vor der Schule aussteigen zu lassen und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen zu lassen.

Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben. Dabei können Gefahrenpunkte erklärt und das richtige Verhalten an Kreuzungen sowie Schutzwegen trainiert werden.

Besonders in den ersten Wochen des Schuljahres ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Nur mit Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit kommen alle Kinder sicher an ihr Ziel.

Quelle: https://www.st.johann.at/Sicher_unterwegs_auf_dem_Schulweg

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