Schulklasse erlebte Alltag blinder Menschen hautnah

Mathias FischerMathias Fischer
Schülergruppe mit Langstöcken steht in einem hellen Raum vor einem Fenster.
© frauengasse.eu

Eine Schulklasse besuchte „Dialog im Dunkeln“ in der Seestadt Aspern und erlebte eine Führung in völliger Dunkelheit. Begleitet von einem blinden Guide meisterten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Alltagssituationen ohne Sehvermögen.

Die Klasse 8B absolvierte ihren heurigen Projekttag bei „Dialog im Dunkeln“ in der Seestadt Aspern. Aufgeteilt in drei Gruppen wurden die Schülerinnen und Schüler von einem blinden Guide durch eine nachgebaute „Stadt“ in völliger Finsternis geführt. Ausgestattet mit Blindenstöcken tasteten sie sich durch verschiedene Stationen.

Die Route führte durch eine Straße, einen Park mit Spielplatz und ein Geschäft. Über eine Brücke gelangten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem See, den sie per Boot überquerten. Am anderen Ufer wartete eine Bar, in der sie im Dunkeln ein Getränk bestellen und konsumieren konnten.

Im Anschluss an die Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine weitere Aufgabe: In Gruppen sollten sie gemeinsam im Dunkeln ein Haus aus Duplo-Bausteinen errichten. Die Übung erwies sich als anspruchsvoll, sorgte aber auch für Unterhaltung.

Den Abschluss des Besuchs bildete ein Gespräch mit einem der Guides. Dieser berichtete über seine Erblindung und wie er seinen Alltag damit bewältigt. Mit diesem Austausch endete der Projekttag bei „Dialog im Dunkeln“.

Jugendliche sitzen im Kreis um Bauklötze in einem hellen Raum
© frauengasse.eu

Quelle: https://frauengasse.eu/berichte/die-8b-bei-dialog-im-dunkeln

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