Schutzzone im Volksgartenpark wird verlängert

Die Schutzzone im Grazer Volksgartenpark bleibt für weitere sechs Monate bestehen. Die Landespolizeidirektion Steiermark gab am Freitag bekannt, dass die Verordnung ab 19. Juli in Kraft tritt und bis Mitte Jänner 2027 gültig ist.
Die Landespolizeidirektion Steiermark hat die Verlängerung der Schutzzone im Volksgartenpark in Graz bekanntgegeben. Ab Sonntag, 19. Juli, gilt die neue Verordnung für ein halbes Jahr bis Mitte Jänner 2027. Mit der Maßnahme soll die Kontrolle und Wegweisung von Personen erleichtert werden, insbesondere im Zusammenhang mit Drogenkriminalität.
Über 1.000 Betretungsverbote seit 2024
Seit die Schutzzone erstmals im Juli 2024 eingerichtet wurde, führt die Polizei regelmäßig Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen im Park durch. In diesem Zeitraum wurden 1.062 Betretungsverbote verhängt und insgesamt 1.499 Anzeigen erstattet.
Den größten Anteil machten dabei Verstöße gegen bereits ausgesprochene Betretungsverbote aus, die zu 709 Anzeigen führten. An zweiter Stelle standen Delikte nach dem Suchtmittelgesetz mit 397 Anzeigen.
Mehrere Kilogramm Drogen beschlagnahmt
Ein zentraler Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Volksgartenpark liegt auf der Bekämpfung des Drogenhandels. Bei Schwerpunktaktionen und regulären Streifendiensten stellte die Polizei bisher 438 Mal Drogen sicher.
Dabei wurden rund 8,3 Kilogramm Cannabis sowie etwa 350 Gramm Kokain beschlagnahmt. Das Stadtpolizeikommando Graz hatte die Verlängerung der Schutzzone bei der Sicherheits- und Verwaltungspolizeilichen Abteilung beantragt.
Die Schutzzone im benachbarten Metahofpark bleibt bis Ende September 2026 aufrecht.
Quelle: APA
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