Schwarzes Kreuz sammelt an Allerheiligen und Allerseelen

An den Friedhofseingängen wird am Allerheiligentag und Allerseelentag für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Die Spenden dienen der Pflege von über 1.000 Kriegsgräberanlagen in Österreich und 250 Soldatenfriedhöfen im Ausland.
Das Schwarze Kreuz bittet am 1. und 2. November um Spenden an den Eingängen der Friedhöfe. Ministranten stehen an beiden Tagen mit Spendenkassen bereit.
Die Sammlung stellt die wichtigste Einnahmequelle für das OÖ Schwarze Kreuz - Kriegsgräberfürsorge dar. Mit den Spenden wird die ordnungsgemäße Pflege und Erhaltung von 1.067 Kriegsgräberanlagen in Österreich sowie 250 Soldatenfriedhöfen im Ausland sichergestellt.
An der jährlichen Sammelaktion beteiligen sich rund 1.600 Sammelpersonen.
Kriegsgräberfürsorge seit 1919
Das Österreichische Schwarze Kreuz wurde 1919 nach der Auflösung der k.u.k. Armee ins Leben gerufen. Der parteiunabhängige Verein handelt im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres.
Die Organisation erfüllt die Verpflichtungen, die die Republik Österreich aufgrund des Friedensvertrages von Saint Germain-en-Laye 1919 und des Artikels 19 im Staatsvertrag 1955 übernommen hat. Jedem Kriegstoten – Soldaten aller Nationen, Bombenopfer, Vertriebene sowie politisch oder aus rassischen Gründen Verfolgte – wird ein dauerndes, von anderen Staaten überprüftes Ruherecht gewährt.
Das 20. Jahrhundert forderte 10 Millionen Kriegsopfer im Ersten Weltkrieg und 55 Millionen im Zweiten Weltkrieg.
Quelle: https://www.geboltskirchen.at/Allerheiligensammlung_des_Schwarzen_Kreuzes
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