Schwarzes Kreuz sammelt im Oktober für Kriegsgräberfürsorge

Das Österreichische Schwarze Kreuz führt anlässlich der Totengedenktage in der Steiermark eine Haus- und Friedhofsammlung durch. Die Aktion läuft den gesamten Oktober über und wurde von der Landesregierung genehmigt.
Die Landesgeschäftsstelle Steiermark des Österreichischen Schwarzen Kreuzes Kriegsgräberfürsorge hat die Bewilligung für eine öffentliche Geldspendenaktion erhalten. Mit Bescheid vom 25. August 2026 genehmigte das Amt der Steiermärkischen Landesregierung zwei Sammlungsformen.
Die Haussammlung mit Sammellisten findet vom 1. bis 31. Oktober 2026 statt. Parallel dazu wird eine Straßensammlung mit Sammelbüchsen vor Friedhöfen vom Oktober bis 1. November 2026 durchgeführt.
Regelungen für Sammler
Bei der Haussammlung gehen Sammler mit nummerierten Spendenlisten von Tür zu Tür. Alle Sammler müssen einen Ausweis der Landesgeschäftsstelle bei sich tragen. Nach Abzug einer zehnprozentigen Sammlervergütung wird der Reinertrag auf das Konto der Organisation eingezahlt.
Die Friedhofsammlung konzentriert sich besonders auf Orte mit Soldatenfriedhöfen oder Kriegsgräberparzellen. Auch hier ist ein Ausweis verpflichtend. Neben der Sammlervergütung können besondere Ausgaben für Kränze und Kerzen abgerechnet werden, sofern sie ausschließlich für Soldatenfriedhöfe verwendet werden.
Jugendschutz bei Sammeltätigkeit
Gemäß den Durchführungsbestimmungen zum Sammelgesetz dürfen Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren nur bis zum Beginn der Dunkelheit an der Sammlung mitwirken.
Die Aktion steht unter dem Motto, dass das Gedenken an Gefallene und verstorbene Soldaten eine immerwährende Verpflichtung sei. Oberst i.R. Dieter Allesch, Landesgeschäftsführer der Organisation, betont, dass Soldatenfriedhöfe Mahnmale für den Frieden seien.
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