Schwechat: 1.000 Besucher bei erster Hop-On-Hop-Off-Tour
Am Samstag erkundeten rund 1.000 Bürger erstmals Schwechat und seine Katastralgemeinden per Hop-On-Hop-Off-Bus. Historische Fahrzeuge verbanden zwischen 14 und 18 Uhr Stationen in Schwechat, Rannersdorf, Mannswörth und Kledering.
Unter dem Motto „Ganz Schwechat. Eine Tour.“ fand am 19. September 2026 die erste Hop-On-Hop-Off-Tour durch die niederösterreichische Stadt und ihre Katastralgemeinden statt. Rund 1.000 Teilnehmer nutzten das vierstündige Angebot, um Geschichte, Kultur und Einrichtungen der Stadt zu erkunden. Die durchwegs positive Resonanz machte die Premiere zu einem Publikumserfolg.
Busse im 15-Minuten-Takt mit historischen Erzählungen
Im 15-Minuten-Takt verkehrten die Busse zwischen den Stationen in Schwechat, Rannersdorf, Mannswörth und Kledering. Besucher konnten nach dem Hop-On-Hop-Off-Prinzip aussteigen, die jeweiligen Angebote erkunden und ihre Tour anschließend fortsetzen.
Bereits während der Fahrt erhielten die Teilnehmer Einblicke: Gemeinderät:innen der Stadtgemeinde begleiteten die Touren und berichteten über historische Hintergründe, die Entwicklung der Stadt und Wissenswertes entlang der Strecke.
„Unsere Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Vieles davon liegt direkt vor unserer Haustür und bleibt dennoch oft unentdeckt“, betont Stadtrat Marco Luksch, MSc, zuständig für Familie, Soziales und Jugend. „Dass rund 1.000 Menschen dabei waren und das Angebot so begeistert angenommen haben, freut mich ganz besonders.“
Vielfältiges Programm an allen Stationen
Die Stationen boten unterschiedliche Einblicke: Beim Rathaus standen Informationen zur Stadt und ihren Veranstaltungen im Mittelpunkt. In Rannersdorf bot die Rothmühle mit einem Mittelalterfest, Schlossführungen und einer Ausstellung zum Schwechater Arbeiter-Radfahr-Verein mehrere Programmpunkte.
Das Eisenbahnmuseum lud dazu ein, in die Bahngeschichte einzutauchen. Untergebracht in der ehemaligen Zugförderung der Lokalbahn Wien–Pressburg, bot es den passenden historischen Rahmen.
Auch Einrichtungen des Alltags öffneten sich für Besucher: In Mannswörth konnte das Schwechater Wasserwerk entdeckt werden, während der städtische Bauhof Einblicke in seinen Aufgabenbereich ermöglichte. In Kledering war der Abfallverband Schwechat Teil der Tour.
Bei Fini's Feinstes erfuhren die Gäste in einem Vortrag, wie aus Getreide Mehl entsteht. Die Sportmittelschule Schmidgasse präsentierte sich bei einem Tag der offenen Tür und gab Einblicke in ihr schulisches Angebot.
Historische Linienbusse und US-Schulbusse im Einsatz
Zum besonderen Charakter der Veranstaltung trugen die Fahrzeuge bei: Zwei historische rote Linienbusse, darunter ein großer Gelenkbus, brachten nostalgisches Flair auf die Straßen. Ergänzt wurden sie durch zwei gelbe US-amerikanische Schulbusse, die als Blickfänge dienten.
Die Stadtgemeinde bedankte sich beim Eisenbahnmuseum Schwechat, das die beiden historischen Linienbusse bereitstellte, sowie bei allen beteiligten Einrichtungen, Unternehmen, Gemeinderät:innen und Mitwirkenden.
Die erste Auflage brachte Menschen und Stadtteile zusammen und eröffnete Einblicke hinter Türen, an denen man sonst vielleicht vorbeigeht. Das Veranstaltungsformat hat laut Stadtgemeinde Zukunftspotenzial.
Quelle: https://www.schwechat.gv.at/Ganz_Schwechat_Eine_Tour_2
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