Schweizer Botschafterin zu Gast an Uni Innsbruck

Mona HopfingerMona Hopfinger
Gruppe von acht Personen steht auf einer Treppe, vorne die beiden Präsidenten der Wirtschaftsuniversität Wien, Evelyn Weisz und Michael Häupl.
© uibk.ac.at

Die Schweizer Botschafterin Salome Meyer hat sich Ende September am Institut für Klassische Philologie und Neulateinische Studien über ein Forschungsprojekt zu einem Graubündner Heldenepos aus dem 16. Jahrhundert informiert.

Am 25. September 2026 besuchte Salome Meyer, Botschafterin der Schweiz in Österreich, gemeinsam mit dem Honorarkonsul der Schweiz in Tirol, Fabian Leimlehner, das Institut für Klassische Philologie und Neulateinische Studien in Innsbruck. Dabei wurde den Gästen das vom FWF finanzierte Lemnius-Projekt vorgestellt, das eine Zusammenarbeit zwischen Innsbruck und Chur darstellt.

Forschung zu historischem Epos

Das Projekt befasst sich mit dem epischen Gedicht „Raeteis“ des Graubündner Humanisten Simon Lemnius, der 1550 verstarb. In dem um 1550 entstandenen Werk werden die Ereignisse des Schweizerkrieges mit der Calvenschlacht im Jahr 1499 in epischer Form dargestellt. Das Forschungsteam arbeitet an einer kommentierten Neuausgabe des Heldenepos.

Die philologische Expertise für das Projekt kommt von Florian Schaffenrath und Delila Jordan von der Universität Innsbruck. Florian Hitz vom Staatsarchiv Graubünden in Chur bringt die für das Verständnis des Textes notwendige Kenntnis lokalhistorischer Gegebenheiten ein.

Präsentation im Ágnes-Heller-Haus

Die Forschenden konnten den Fortschritt der kommentierten Neuauflage der „Raeteis“ präsentieren. Begleitet wurden die Gäste dabei von den Vizerektoren Gregor Weihs und Dirk Rupnow sowie von Dekan Jürgen Fuchsbauer. Der Rundgang fand im Ágnes-Heller-Haus statt.

Quelle: https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2026/schweizerische-botschafterin-besucht-unsere-neulateinerinnen

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