Schwerpunktklinikum Weinviertel Süd kommt nach Stockerau

Mathias FischerMathias Fischer
Landesgesundheitsagentur NÖ: Sechs Personen stehen vor blauen Bannern.
© Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn

Die Klinikleitung des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn hat beim Sicherheitstag des Kiwanis Club Stockerau Lenaustadt über das geplante neue Schwerpunktklinikum informiert. Landesrat Anton Kasser betonte die Bedeutung für die künftige Gesundheitsversorgung im Weinviertel.

Bei einer Veranstaltung in der Alten Au in Stockerau präsentierte die Klinikleitung Details zum geplanten Schwerpunktklinikum Weinviertel Süd und zur künftigen Versorgungsstruktur in der Region. Der Sicherheitstag wurde vom Kiwanis Club Stockerau Lenaustadt organisiert, Landesrat Anton Kasser besuchte den Infopoint.

Der für die niederösterreichischen Kliniken zuständige Landesrat verwies auf die Ausrichtung des Gesundheitsplans: „Die Maßnahmen des Gesundheitsplans sind auf die künftige Bevölkerungsentwicklung und auf die bestmögliche, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung in den einzelnen Regionen Niederösterreichs ausgerichtet“, so Kasser. Der demografische Wandel sei ein besonders wichtiger Aspekt, der die Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen werde.

Neue Versorgungsstruktur bis 2040

In den nächsten 10 bis 15 Jahren entsteht im Weinviertel eine neue Versorgungsstruktur. Neben dem Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord in Mistelbach wird ein zweites Schwerpunktklinikum in Stockerau errichtet. Zusätzlich sind ein Gesundheits- und Pflegecampus mit bis zu 290 Plätzen in Hollabrunn, Ambulatorien in Hollabrunn und Gänserndorf sowie ein Ausbildungscampus in Korneuburg geplant.

„Mit dem Gesundheitsplan 2040+ wird das Weinviertel umfassend neu aufgestellt, um auch künftig eine bedarfsgerechte um hochwertige Versorgungsqualität zu gewährleisten“, erklärte Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA. Die Klinikstandorte Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn würden bereits jetzt fachlich und organisatorisch zusammengeführt.

Bündelung medizinischer Expertise

Die Klinikleitung zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung für den Neubau in Stockerau. Die Bündelung von medizinischer und pflegerischer Expertise in Kombination mit hochkompetenten Abteilungen unter einem Dach sei nötig, um auch in Zukunft höchste Behandlungsqualität gewährleisten zu können.

Mag. Katja Steininger, BSc, Geschäftsführerin der Gesundheit Weinviertel GmbH, bezeichnete den Gesundheitsplan 2040+ als Entscheidung für die Zukunft: „Ich freue mich, dass wir im Weinviertel mit der neuen, modernen Versorgungsstruktur Maßstäbe setzen.“

Ziel des Gesundheitsplans ist es, das Gesundheitssystem in Niederösterreich nachhaltig abzusichern und zukunftsfit für kommende Generationen zu machen. Die neue Klinikstruktur setzt auf jene Spezialisierung, die für moderne und zukunftsorientierte Medizin erforderlich ist.

Quelle: https://www.landesgesundheitsagentur.at/presse/presseaussendungen/newsdetail/information-zum-geplanten-schwerpunktklinikum-beim-kiwanis-sicherheitstag-in-stockerau

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