Schwimmerin tot aus Wörthersee geborgen

Eine 45-jährige Frau ist am Mittwochabend tot aus dem Wörthersee geborgen worden. Die Schwimmerin war am Lorettospitz nicht aus dem Wasser zurückgekehrt, so der ORF.
Die Kleidung und das Mobiltelefon der Frau wurden am Ufer beim Lorettospitz in der Nähe eines Restaurants gefunden. Der Bereich dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Schwimmer. Als die Frau längere Zeit nicht zurückkehrte, wurde die Rettungskette in Gang gesetzt.
Taucher der Berufsfeuerwehr und der Österreichischen Wasserrettung suchten bis in die späten Nachtstunden nach der Vermissten. Sylvester Krassnig von der Wasserrettung Krumpendorf, der wesentlich an der Aktion beteiligt war, beschrieb die Schwierigkeiten: „Die große Herausforderung war, dass das Einsatzgebiet irrsinnig groß war.“
Suchleine und Unterwasser-Scooter im Einsatz
Augenzeugen, die die Schwimmerin offenbar kannten, gaben Hinweise auf deren bevorzugte Schwimmroute. Daraufhin legten die Einsatzkräfte eine Suchleine und durchkämmten das Gebiet mit Unterwasser-Scootern. Die 45-Jährige konnte schließlich in knapp 14 Metern Tiefe lokalisiert und geborgen werden.
Die elektrischen Unterwasser-Scooter ermöglichen es den Tauchern, schneller voranzukommen und größere Areale unter Wasser zügiger abzusuchen. Die Polizei führt derzeit noch Erhebungen durch, auch zur Identität der Verstorbenen.
Nach Angaben von Augenzeugen soll die Frau eine geübte Schwimmerin gewesen sein. Laut Wasserrettung hatte sie weder eine Boje bei sich noch trug sie einen Neoprenanzug.
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