Seewinkel: Neue Kulturen gegen Wassermangel getestet

Im Burgenland werden im Rahmen eines EU-Projekts wassersparende Anbaumethoden erprobt. Quinoa, Amaranth und Kichererbsen sollen die Landwirtschaft im Seewinkel klimafitter machen.
Die Trockenheit und sinkende Grundwasserstände machen der burgenländischen Landwirtschaft zu schaffen. Im Seewinkel wird deshalb im Rahmen des EU-Projekts LIFE Pannonic Salt an Lösungen für einen schonenderen Umgang mit Wasser gearbeitet. Forschungseinrichtungen und landwirtschaftliche Betriebe entwickeln gemeinsam Strategien für eine klimafitte Landwirtschaft.
Auf Versuchsflächen in St. Andrä und Tadten werden derzeit trockenheitsresistente Pflanzen wie Quinoa, Amaranth und Kichererbsen getestet. Zusätzlich kommen innovative Anbaumethoden zum Einsatz, die den Wasserverbrauch verringern und die Böden widerstandsfähiger machen sollen.
Wirtschaftlichkeit und Naturschutz vereinen
Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner informierte sich vor Ort über die laufenden Forschungsarbeiten. Sie betonte, dass der Schutz der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft nur mit einer wirtschaftlich erfolgreichen Landwirtschaft gelingen könne, die sorgsam mit Wasser umgehe. Das Projekt liefere dafür wertvolle Antworten.
Gemeinsam mit regionalen Betrieben entstehen praxistaugliche Lösungen, die sowohl den Wasserverbrauch senken als auch wirtschaftlich tragfähig sein sollen. Ziel ist es, die Landwirtschaft im Burgenland an die Klimakrise anzupassen und die Naturlandschaft des Seewinkels langfristig zu bewahren.
Quelle: https://burgenland.gruene.at/news/neue-wege-fur-eine-wasserschonende-landwirtschaft-im-seewinkel
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