Semperit hebt Gewinnprognose für 2026 an

Der Wiener Gummi- und Kautschukkonzern Semperit schraubt seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Das operative EBITDA soll nun bei rund 115 Millionen Euro liegen – 15 Millionen mehr als bisher prognostiziert.
Der börsennotierte Konzern Semperit hat am Montag seine Prognose für das operative Ergebnis im Jahr 2026 angehoben. Das Unternehmen mit Sitz in Wien erwartet nun ein EBITDA von rund 115 Millionen Euro. Bisher war man von etwa 100 Millionen Euro ausgegangen.
Grund für die Anhebung ist ein besserer Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2026, wie aus der Aussendung hervorgeht. Allerdings sei die Entwicklung in den verbleibenden Wochen des Geschäftsjahres schwer vorhersehbar, da viele Kunden kurzfristig bestellen würden.
Einmalige Abschreibung belastet EBIT
Im dritten Quartal muss der Konzern eine einmalige Abschreibung von acht Millionen Euro vornehmen, die das EBIT belasten wird. Hintergrund ist laut Semperit die geplante Veräußerung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die nicht zum Kerngeschäft zählen.
Die Ergebnisse für die ersten drei Quartale 2026 will das Unternehmen am 12. November 2026 präsentieren.
Quelle: APA
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