Sicherheitsbranche stellte Jobchancen vor

Schülerinnen und Schüler der 1AWF erhielten am 2. Juli 2026 Einblick in Berufsfelder der Sicherheitsbranche. Vertreter des Österreichischen Wachdienstes präsentierten Einsatzbereiche und Karrieremöglichkeiten in einem praxisnahen Workshop.
Im Rahmen des Fachs Berufsorientierung besuchten Elisabeth Nusser, Jakob Orgonyi und Christian Leppelt vom Österreichischen Wachdienst die Klasse 1AWF. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Prof. Birgit Leitsberger und Klassenvorständin Prof. Gerda Ogris-Stumpf. Die Gäste vermittelten einen detaillierten Überblick über Tätigkeitsfelder und Entwicklungschancen im Sicherheitssektor.
Vielfältige Einsatzgebiete präsentiert
Die beiden Manager Orgonyi und Leppelt erläuterten verschiedene Arbeitsbereiche des Unternehmens. Dazu gehören Objekt- und Werkschutz, Empfangs- und Portierdienste sowie Revierdienste mit nächtlichen Kontrollfahrten. Bei Veranstaltungen kommen Metallscanner und Taschenkontrollen zum Einsatz.
Für die Parkraumbewirtschaftung ist eine spezielle Ausbildung sowie eine behördliche Beauftragung notwendig. Weitere Tätigkeitsfelder umfassen Sicherheitsdienste bei Großveranstaltungen wie in Kitzbühel, Verkehrsregelung und Baustellenabsicherung sowie Brandschutz in Kooperation mit Hausverwaltungen.
Das Unternehmen betreibt zudem eine Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Ergänzt wird das Angebot durch Sicherheitsberatung, Besucher- und Fuhrparkmanagement sowie Werttransporte.
Voraussetzungen für den Berufseinstieg
Für alle Tätigkeiten in der Branche ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Zusätzlich durchlaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine umfassende betriebsinterne Ausbildung, die auf den jeweiligen Einsatzbereich zugeschnitten ist.
Elisabeth Nusser, Absolventin der WI'MO und heute als Personalmanagerin beim ÖWD tätig, schilderte ihren persönlichen Karriereweg. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft stieg sie in das Unternehmen ein. Gemeinsam mit Jakob Orgonyi erarbeitete sie mit der Klasse die Unternehmenswerte des traditionsreichen Familienbetriebs.
Simulierte Bewerbungsgespräche als Vorbereitung
Die Schülerinnen und Schüler absolvierten simulierte Bewerbungsgespräche. „Die simulierten Bewerbungsgespräche haben den Schüler*innen gezeigt, worauf es ankommt und wie sie sich besser präsentieren können“, berichten Leitsberger und Ogris-Stumpf. Das Feedback habe den Jugendlichen geholfen, mehr Sicherheit für zukünftige Bewerbungssituationen zu gewinnen.
Quelle: https://www.diewimo.at/2026/07/einjaehrige-fachschule-jobperspektiven-in-der-sicherheitsbranche
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